Jan-Christian Dreesen vor einer hellen Wand.
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EFC wächst auf 920 Clubs

Reformen für besseren Schutz der Vereine

Die European Football Clubs (EFC) haben bei ihrer 33. Generalversammlung in Kopenhagen wichtige Weichen für ihre weitere Entwicklung gestellt. Aktuell umfasst die EFC 920 Clubs aus dem europäischen Männer- und Frauenfußball – allein im vergangenen Jahr sind mehr als 100 Vereine hinzugekommen. Damit bildet die EFC die Vielfalt des europäischen Männer- und Frauenclubfußballs heute breiter ab als je zuvor.

Das starke Wachstum soll sich künftig auch in den Strukturen der Organisation widerspiegeln. So hat die Generalversammlung Governance-Reformen beschlossen, die die Möglichkeiten zur Repräsentation erweitern und die Beteiligung innerhalb der EFC stärken sollen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass Entscheidungen auch künftig effizient getroffen werden können. 

Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München und Vice-Chairman des EFC-Exekutivkomitees: „Dass die EFC innerhalb eines Jahres um 100 Clubs gewachsen ist, zeigt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an einer starken Interessenvertretung der Clubs ist. Die beschlossenen Reformen schaffen die Grundlage dafür, dass jeder Verein innerhalb der EFC gehört wird und fair an den Entscheidungsprozessen teilhaben kann. Gleichzeitig müssen wir in unseren Entscheidungen aber auch handlungsfähig bleiben, um die Interessen des Clubfußballs wirksam zu vertreten.“ 

Überarbeitete Regularien bei Transfers

Darüber hinaus betonte die EFC im Rahmen der Generalversammlung erneut die Bedeutung eines transparenten Austauschs mit der FIFA – insbesondere bei Neuerungen und Änderungen, welche Clubs und Club-Wettbewerbe betreffen. Dass ein solcher Dialog zum Erfolg für alle Beteiligten beitragen kann, zeigen die überarbeiteten Regularien des Transfersystems.  

Dreesen: „Unser Ziel war klar: Wir benötigten nach dem Fall Diarra mehr Rechtssicherheit, Vertragsstabilität und einen besseren Schutz für Clubs, die in die Ausbildung junger Spieler investieren. Wir müssen das Ökosystem unserer Fußballwelt schützen und sind froh, dass in der Zusammenarbeit mit FIFPRO, FIFA und UEFA eine stabile Lösung gefunden werden konnte.“ 

Die EFC wird ihre Mitglieder bei der Umsetzung der neuen Regularien mit Workshops und entsprechenden Guidelines unterstützen. 

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