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Jubiläumstitel-Serie

5 x 5 Meisterfakten: Breitnigge und Aluminium

Zum 25. Mal hat sich der FC Bayern in dieser Saison die Deutsche Meisterschaft gesichert. Anlässlich des Titel-Jubiläums blickt fcbayern.de zurück auf alle 25 Meisterschaften und fand Fakten, Kuriositäten und Legenden. Zur Einstimmung auf das Meisterwochenende lesen Sie von Montag bis Freitag jeden Tag fünf Meisterfakten. Teil 2: 1980, 1981, 1985, 1986, 1987.

1980

Der FC Bayern im Umbruch: Der junge Manager Uli Hoeneß nimmt die Arbeit auf und verpflichtet als ersten Spieler seinen jüngeren Bruder Dieter. Zusammen mit Trainer Pal Csernai formt er eine Meistermannschaft um Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge. Letzterer wird mit 26 Toren erstmals Torschützenkönig und sowohl zu Deutschlands als auch Europas Fußballer des Jahres gewählt. Am Ende liegt der FCB zwei Punkte vor Titelverteidiger Hamburger SV und hält nach sechs Jahren Wartezeit endlich wieder die Schale in den Händen. Für Uli Hoeneß ist es die erste Meisterschaft als Manager.

1981

Das Duo Breitnigge um Kapitän Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge dominiert die Liga. Die Mannschaft erzielt 89 Saisontore, 46 davon gehen auf das Konto des Führungs-Duos. Breitner tritt in dieser Spielzeit insgesamt zehn Mal zum Elfmeter an und kann jeden Strafstoß verwandeln, bis heute unerreichter Liga-Bestwert. Rummenigge wird mit 29 Treffern erneut Torschützenkönig, Paul Breitner Fußballer des Jahres. Wieder ist der Hamburger SV ärgster Verfolger, liegt am Ende aber vier Punkte hinter den Münchnern.

1985

Nach dem Weggang von Karl-Heinz Rummenigge und der Verpflichtung von Lothar Matthäus stellen die Bayern mit sechs Siegen in den ersten sechs Spielen einen neuen Start-Rekord auf und führen die Tabelle auch bis zum Schluss an. Dennoch wird es am letzten Spieltag noch einmal spannend, denn Verfolger Bremen liegt nur zwei Punkte zurück. Die Bayern treten in Braunschweig an und treffen erst zweimal den Pfosten und einmal die Latte, ehe Dieter Hoeneß in der zweiten Halbzeit für die Erlösung sorgt.

1986

Ein einziges Mal stehen die Bayern in dieser Spielzeit an der Tabellenspitze, und zwar nach dem entscheidenden 34. Spieltag! Dabei könnte Werder Bremen in der 33. Runde im direkten Duell bereits alles fix machen: Werder hat zwei Punkte Vorsprung auf den Verfolger FCB und erhält beim Stand von 0:0 in der 89. Spielminute einen äußerst umstrittenen Handelfmeter – den Michael Kutzop an den Pfosten setzt. Am letzten Spieltag verliert Bremen dann mit 1:2 in Stuttgart, der FC Bayern gewinnt zuhause 6:0 gegen Gladbach und bejubelt aufgrund der um neun Treffern besseren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Bremern den Titel.

1987

Auch in seiner zweiten Amtszeit beim FC Bayern gelingt Udo Lattek der Titel-Hattrick! Die dritte Meisterschaft in Folge gewinnen die Münchner mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Hamburger SV. Nicht eine einzige Niederlage leisten sie sich in fremden Stadien – ein Novum in der Bundesliga-Geschichte. Am Ende steht die 10. Deutsche Meisterschaft und die Bayern sind nun, vor dem 1. FC Nürnberg, alleiniger Rekordmeister. Die Saison begann übrigens mit einem historischen Fehlschuss: Am ersten Spieltag setzt Dortmunds Frank Mill den Ball im Olympiastadion vor dem leeren Bayern-Tor an den Pfosten.

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