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Wiedersehen

Rode: „Es war eine unglaublich schöne Zeit“

Zwei Jahre lang (52 Pflichtspiele) trug Sebastian Rode das Bayern-Trikot, jetzt kehrt der Mittelfeldspieler erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Mit Borussia Dortmund tritt der 26-Jährige am Samstagabend zum Bundesliga-Topspiel in der Allianz Arena an. Wegen einer Leistenoperation hat Rode noch kein Spiel nach der Winterpause bestritten, ist rechtzeitig zum Spiel in München aber wieder fit. Im Interview blickt Seppl zurück auf seine Zeit beim FCB und spricht über die aktuelle Situation.

Das Interview mit Sebastian Rode:

Sebastian, du warst länger verletzt, von daher eine ganz einfache Frage: Wie geht’s dir?
Rode:
„Mir geht’s sehr gut, danke. Seit Sonntag bin ich wieder im Mannschaftstraining, ich kann auch alles ohne Probleme mitmachen. Jetzt hoffe ich einfach mal, dass ich für einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleiben kann und schon bald wieder einen Platz in der Mannschaft bekomme.“

Besteht die Chance, dass du schon am Samstag beim Spiel in München wieder dabei sein kannst?
Rode:
„Es ist noch nicht entschieden, aber ich möchte es nicht ausschließen. Es würde mich natürlich freuen, mit Dortmund in der Allianz Arena spielen zu können.“

Zwei Jahre FC Bayern: Was hast du aus dieser Zeit mitnehmen können?
Rode:
„Wirklich sehr viel. Es war eine unglaublich schöne Zeit, in der ich viel erlebt habe. Ich habe zwei Meistertitel und einen Pokalsieg feiern können und viele interessante Leute kennen gelernt. Mit einigen wie Joshua Kimmich bin ich weiterhin im engen Kontakt. Ich möchte die zwei Jahre auf keinen Fall missen, auch wenn ich in meiner zweiten Saison nicht mehr so oft gespielt habe wie im ersten Jahr.“

Wie beurteilst du bislang Deinen Wechsel zum BVB?
Rode:
„Ich hatte eine gute Vorbereitung und habe von Anfang Einsätze bekommen. Dann kam im Herbst ein kleiner Bruch und nach der Winterpause die Verletzung an der Leiste. Von daher bin ich natürlich nicht ganz so zufrieden, hoffe aber wie schon gesagt, jetzt nochmal richtig angreifen zu können.“

Die Borussia schwankt immer noch in den gezeigten Leistungen und Ergebnissen - ein Resultat der relativen Unerfahrenheit im Kader?
Rode:
„Wir sind eine sehr junge Truppe, da sind solche Schwankungen eigentlich ganz normal. Nichtsdestotrotz ist es auffällig, dass wir speziell nach Spielen in der Champions League anschließend in der Liga geschwächelt haben. Und das gerade gegen Gegner, bei denen man als Borussia Dortmund den Anspruch haben sollte zu gewinnen - wie zum Beispiel in Darmstadt. Da ist uns Bayern in dieser Saison klar voraus.“

Das Spiel am Samstag ist auch die Generalprobe für das Viertelfinale in der Champions League. Werden Real und Monaco schon in den Köpfen der Spieler sein?
Rode:
„Das sind für beide Klubs sehr wichtige Spiele danach, das stimmt schon. Und die Bayern stehen gegen Real natürlich ganz besonders im Fokus. Ich denke aber nicht, dass das am Samstag schon eine große Rolle spielen wird. Es geht für beide Teams um viel Prestige und für uns auch um wichtige Punkte im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation. Wahrscheinlich ist der Druck bei uns auch höher, denn Bayern wird sich den Titel wohl kaum noch nehmen lassen.

In zweieinhalb Wochen gibt es schon das nächste Wiedersehen mit dem FC Bayern…
Rode:
„Und da geht es für uns um eine echte Titelchance, um den Einzug ins Pokalfinale. Dieses Spiel ist für uns mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar noch höher einzustufen. Ich hätte übrigens auch nichts dagegen, wenn wir uns danach auch in der Champions League noch mal duellieren könnten, am liebsten im Finale. (lacht)