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Zahlen & Fakten

Achtung, Kopfbälle!

Vier Tage nach dem anstrengenden Champions-League-Viertelfinale in Madrid muss der FC Bayern den Kopf frei bekommen, denn Samstag steht das Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05 an. Eine Belastung, die die Bayern gewohnt sind, und mit der sie umgehen können, wie die Statistik zeigt: Seit Saisonbeginn 2015/16 hat der FCB kein Liga-Spiel nach der Königsklasse verloren. In 21 Partien seitdem gab es 16 Siege und fünf Remis. Am Samstag soll diese Serie ausgebaut werden. fcbayern.com hat weitere Zahlen und Fakten zum Mainz-Spiel gesammelt.

FCB klar vorne

Zum 22. Mal trifft der deutsche Rekordmeister in der Bundesliga auf die Rheinhessen und die Zahlen sprechen klar für die Münchner. 15 Siegen stehen lediglich zwei Remis und vier Niederlagen gegenüber. Außerdem traf der FCB in diesen Duellen mehr als doppelt so oft wie die Mainzer (54:23). Vor allem in der näheren Vergangenheit waren die Bayern klar überlegen, das Hinspiel entschieden Lahm und Co. mit 3:1 für sich und acht der letzten neun Pflichtspiele wurden gewonnen.

Ancelotti mag die Allianz Arena

Diese eine Niederlage war jedoch eine spezielle, denn das 1:2 im März 2016 war die bis Dato letze Heimniederlage der Bayern. Saisonübergreifend ist der FCB in der Allianz Arena seit 19 Ligaspielen ungeschlagen (15 Siege, 4 Remis) und musste nie mehr als ein Gegentor hinnehmen. Elf Mal stand sogar die Null. Unter Carlo Ancelotti haben die Bayern noch kein einziges Bundesliga-Heimspiel verloren.

Defensiv eine Macht

Dies liegt auch an der insgesamt starken Defensive. In den bisherigen 29 Spielen dieser Saison landete der Ball lediglich 15 Mal im Bayern-Tor und damit gerade einmal halb so oft wie bei RB Leipzig, das die zweitbeste Abwehr der Liga stellen (30 Gegentore). Im Vergleich zum FSV kassierte der FCB sogar weniger als ein Drittel der Gegentore (47). Auch die Punktausbeute der beiden Teams differiert klar: Die Bayern holten mit bisher 69 Zählern mehr als doppelt so viele wie Mainz (32).

Vorsicht vor ruhenden Bällen

Am Samstag müssen die Bayern vor allem bei Standardsituationen auf der Hut sein. Die 05er erzielten acht ihrer letzten neun Treffer nach ruhenden Bällen und waren insgesamt schon 17 Mal nach Standards erfolgreich - nur Hoffenheim und Ingolstadt (je 18) sind gefährlicher. Besonders in der Luft haben die Mainzer Qualitäten: 12 Kopfballtore bedeuten Ligahöchstwert. Allerdings: Bayern wurde als einziges Team der Liga noch nicht per Kopf bezwungen.

Premiere für Willenborg

Frank Willenborg wird das Spiel am Samstag leiten. Der 38-Jährige wird erstmals in seiner Karriere ein Spiel des FCB leiten. Unterstützt wird der Unparteiische aus Osnabrück von Sven Jablonski und Christoph Bonhorst, Vierter Offizieller ist Arno Blos.

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