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Audi Summer Tour 2017

„Die Bundesliga wird davon profitieren“

Shanghai, Shenzhen, Singapur: Der FC Bayern hat aufregende Tage hinter sich. Das gilt auch für Jörg Wacker, Vorstand Internationalisierung und Strategie, der zum Abschluss der Audi Summer Tour 2017 ein rundum positives Fazit zog. „Wir waren in drei Städten und hatten zwei ausverkaufte Spiele“, freute sich Wacker. Der Plan, den FC Bayern in Asien wieder ein Stückchen bekannter zu machen, ging auf! „Wir haben wieder eine Schippe draufgelegt und neue Benchmarks gesetzt. Mein Fazit ist: absolute Bestnote!“

Der Vorstand bedankte sich bei „Carlo und seinem Team, sie haben einen super Job gemacht. Wie sie aufgetreten sind, war wirklich klasse. Aber es waren viele andere dabei, die einen super Job gemacht haben: der Ordnungsdienst, die ganzen Abteilungen, die Mitarbeiter des FC Bayern Büros in Shanghai, die Legenden, die wir mitgenommen haben, um die Spieler zu entlasten: Das hat klasse geklappt.“

Auch bei den involvierten Partnern und Sponsoren des FC Bayern bedankte sich Wacker namentlich, „man sieht, dass wir Global Player als Partner haben, mit denen wir viele gute Sachen auf die Beine stellen können.“ Das gilt insbesondere auch für Audi, einmal mehr der Namensgeber der Tour, dem Wacker einen besonderen Dank widmete. Auch beim Präsidium um Uli Hoeneß und den 1. Vizepräsidenten, Prof. Dr. Dieter Mayer, bedankte sich Wacker, „sie haben uns angeführt. Das war ein wichtiges Statement.“ Und nicht zuletzt bei Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, „du hattest mit die meisten Termine von allen“, so Wacker. „Wir sind dankbar, dass du uns als CEO anführst.“

„Keine andere Sportart ist so global“

Rummenigge verwies noch mal auf die Bedeutung dieser Tour. „Es gibt diese zwei Fokusmärkte aus deutscher Sicht“, so der Vorstandschef, „es ist kein Zufall, dass auch Dortmund und Schalke in Asien waren. Das sehe ich auch als ein Stück Solidarität zur Bundesliga. Die großen Klubs der Bundesliga müssen als Lokomotive der Liga voranfahren, um der DFL in Sachen TV-Vermarktung zu helfen und zu unterstützen. Das finde ich gut. Durch die Initiative von Bayern München und Dortmund ist hier ein gewisser Betrieb reingekommen. Die Bundesliga geht auf Tour. Das wäre vor fünf oder zehn Jahren undenkbar gewesen. Ich bin überzeugt, dass die Bundesliga am Ende des Tages davon profitieren wird.“

„Die Entwicklung zeigt deutlich, was in den vergangenen Jahren passiert ist“, ergänzt Wacker, „in den USA sind wir mit neun Fanclubs gestartet, nach drei Jahren sind es über 120. In China hatten wir 90 Millionen Sympathisanten, heute sind es 120 Millionen. Man sieht, dass der Fußball immer mehr zur globalen Sportart entwickelt, keine andere Sportart ist so global. Und da muss man in der heutigen Zeit dabei sein.“

Football School als Schlüsselprojekt

Vor allem die neue FC Bayern Football School, die der Rekordmeister in Shenzhen vorgestellt hatte, sei ein nachhaltiges und beeindruckendes Projekt für eine Stadt, die „vor 30 Jahren noch ein Fischerdorf war. Heute leben dort 20 Millionen Menschen! Strategisch ist das für die Zukunft wahrscheinlich eine der wichtigsten Städte der Welt“, ist Wacker überzeugt. Auch Singapur habe eine große Bedeutung als „Gateway zum Rest von Asien“.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen für den FC Bayern vor allem die Fans. „Ich war gestern bei dem Fanclubturnier mit elf Fanclubs aus neun verschiedenen Nationen“, erzählte Wacker. „Wir haben uns gesellschaftlich positioniert und setzen uns immer wieder mit unseren Fans zusammen.“ Das spiegelt sich auch im Stadion wider; bei zwei der (bisherigen) drei Spiele wurden alle erhältlichen Tickets abgesetzt, der Zuschauerschnitt lag bei 42.000. Und wer die Begeisterung der Fans gesehen hat, der weiß: Der FC Bayern war auf der Audi Summer Tour 2017 tatsächlich zu Gast bei Freunden!

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