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Stimmen zum Spiel in Bremen

„Ich bin froh, dass ich wieder auf dem Platz stand“

72 Minuten lang bissen sich die Bayern am Bremer Bollwerk die Zähne aus. Dann entschied Robert Lewandowski innerhalb von nur vier Minuten mit einem Doppelpack die Partie. „Robert Lewandowski hat heute wieder gezeigt, dass er nicht wegzudenken ist aus der Mannschaft“, meinte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem Schlusspfiff. Trainer Carlo Ancelotti sprach derweil von einem „wichtigen Sieg in einem sehr schweren Spiel“. Und Manuel Neuer, der nach 130 Tagen Verletzungspause sein Comeback feierte, sagte: „Ich bin froh, dass ich wieder auf dem Platz stand und dass wir das Spiel gewonnen haben.“

Die Stimmen im Überblick:

Hasan Salihamidzic: „Wir haben wirklich ein gutes Spiel gemacht. Wir sind geduldig geblieben, hatten viele Möglichkeiten gehabt, auch wenn ab und zu der letzte Pass gefehlt hat. Aber am Schluss haben wir die Tore gemacht und das Spiel souverän zu Ende gespielt. Wir waren super kompakt, haben nichts zugelassen. Robert Lewandowski hat heute wieder gezeigt, dass er nicht wegzudenken ist aus der Mannschaft, dass er der Beste ist in der Bundesliga und einer der Besten in der Welt ist. Lewy ist der Knaller.“

Carlo Ancelotti: „Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Es war ein wichtiger Sieg in einem sehr schweren Spiel. Eine Stunde lang hatten wir Probleme, die Freiräume zu finden. Als Trainer findet man immer Ansätze zur Verbesserung, aber letztlich zählen nur die drei Punkte.“

Manuel Neuer: „Ich bin froh, dass ich wieder auf dem Platz stand und dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben eine gute Defensivleistung gezeigt. Nach vorne haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen die Ideen gefehlt. Wir haben uns lange schwer getan. In der zweiten Halbzeit wurde Werder müde, da konnten wir die Chancen nutzen. Das Schönste für mich war, als der Schiedsrichter abgepfiffen hat, wir das Spiel gewonnen und die Null gehalten haben.“

Robert Lewandowski: „Manchmal müssen wir geduldig bleiben und auf unsere Chance warten. Wir haben alle gesehen, dass Werder sehr defensiv gespielt hat. Es gab nicht viel Raum für uns. Deswegen war es nicht so einfach, das erste Tor zu machen.“

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): „Bis zur 70. Minute haben wir sehr gut verteidigt. Das zweite Gegentor ist dann einfach zu schnell gefallen. Unser Laufaufwand war sehr groß, deswegen sind beim Umschaltspiel oft die letzten Pässe nicht angekommen.“

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