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Zahlen & Fakten

FCB mit Rekordserie gegen Bremen

Für das erste Auswärtsspiel dieser Saison müssen die Bayern sofort eine große Strecke zurücklegen. Doch die 750 Kilometer zum Weserstadion haben sich in den letzten Jahren eigentlich immer gelohnt. Seit Oktober 2006 hat der FC Bayern kein Gastspiel mehr beim SV Werder Bremen verloren. fcbayern.com hat weitere interessante Zahlen und Fakten zum Bremen-Spiel zusammengetragen.

Rekordbilanz ausbauen

Generell trat der deutsche Rekordmeister in der näheren Vergangenheit gerne gegen die Hanseaten an, denn die 13 letzten Ligaspiele wurden allesamt gewonnen – nie gab es eine längere Serie in der Bundesliga-Historie. Insgesamt gab es dieses Duell im deutschen Oberhaus schon 102 Mal und der FCB konnte exakt die Hälfte davon gewinnen (25 Unentschieden, 26 Niederlagen). Außerdem ist der deutsche Rekordmeister das einzige Team, dem über 200 Treffer gegen den SVW gelangen (202:71 Tore). Letztmals gelang den Bremern im September 2010 ein Punktgewinn gegen die Bayern (0:0 in München).

Bremen-Experten

Franck Ribéry mag die Bremer ganz besonders. Seinen ersten Ligatreffer im Bayerntrikot erzielte der Franzose 2007 im Weserstadion. Insgesamt traf der 34-Jährige in 15 Ligaspielen gegen Werder neun Mal – so oft wie gegen keinen anderen Verein – und ist bisher unbesiegt (12 Siege, 3 Remis). Gleiches gilt für Thomas Müller, der in seinen 15 Aufeinandertreffen mit dem SVW an 18 Toren direkt beteiligt war (7 Tore, 11 Vorlagen). Ähnlich sieht es bei Arjen Robben aus, der alle seine sieben Duelle mit Bremen gewinnen konnte und dabei sieben Mal traf. Der absolute Bremen-Experte ist Manuel Neuer, der 16 seiner 20 Bundesliga-Spiele gegen Werder gewann (2 Remis, 2 Niederlagen). Mit einem weiteren Sieg wäre der Keeper alleiniger Rekordsieger gegen die Hanseaten. Aktuell teilt er sich die Spitzenposition noch mit Sepp Maier und Thomas Häßler.

Experten am ruhenden Ball

Am 1. Spieltag gegen Leverkusen netzten die Bayern drei Mal nach einer Standardsituation ein: Süle traf nach einem Freistoß, Tolisso nach einer Ecke und Lewandowski per Elfmeter. Somit führen die Münchner diese Statistik vom Start weg an. Im gesamten Jahr 2017 war das Team von Carlo Ancelotti bereits 18 Mal nach einem ruhenden Ball erfolgreich. Auch das ist Ligaspitze – auf Platz zwei folgt der kommende Gegner aus Bremen (14 Tore). Allerding waren die Hanseaten nach Standards auch besonders anfällig. Nur Leverkusen (23) kassierte in der letzten Spielzeit mehr Gegentore als Werder (20).

Meilenstein für Werder

Für die Bremer ist das Spiel am Samstag ein Besonderes, denn es ist ihre 1.800. Partie im deutschen Oberhaus. Lediglich der HSV hat mehr Spiele absolviert (1.834 nach dem 2. Spieltag), für den FCB wird es das 1.774. Spiel sein. Außerdem ist es Bremens 900. Heimspiel in der Bundesliga und nur die Bayern (658) konnten vor eigenem Publikum öfter gewinnen als Werder (514).

Dankert an der Pfeife

An Schiedsrichter Bastian Dankert haben die Bayern gute Erinnerungen. Von den 13 Spielen des Rekordmeisters, die der 37-Jährige Rostocker bisher pfiff, haben die München noch keines verloren (11 Siege, 2 Unentschieden). Darunter war auch der 6:0-Heimsieg gegen Werder im Oktober 2014. Unterstützt wird Dankert am Samstag von René Rohde und Arne Aarnink, 4. Offizieller ist Markus Schüller. Felix Zwayer ist als Videoschiedsrichter für diese Partie eingeteilt.

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