„Können solche Spiele trotzdem gewinnen“

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„Uns hat die Leichtigkeit, die Spritzigkeit gefehlt. Aber wir können solche Spiele trotzdem gewinnen und das ist ein gutes Zeichen", fasste Jupp Heynckes den 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln zusammen. Die Bayern taten sich lange schwer, gegen die dichte Defensive der Gäste, ließen aber nicht locker. „Solche Spiele hat man. Wir haben auch schon ein großes Programm hinter uns und noch zwei schwere Spiele vor uns", so die Erklärung des 72-jährigen Fußballehrers.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick

Jupp Heynckes: „Man hat gesehen, dass wir uns sehr schwer getan haben, gegen eine sehr defensiv eingestellte Kölner Mannschaft, die sehr gut organisiert war. Ich habe heute vermisst, dass wir schneller aus der Defensive kombiniert haben, dass wir nicht präzise genug waren und besonders in der ersten Hälfte keinen Tempowechsel hatten. In der zweiten Halbzeit wurde es etwas besser. Uns hat die Leichtigkeit, die Spritzigkeit gefehlt. Aber wir können solche Spiele trotzdem gewinnen und das ist ein gutes Zeichen. Wir mussten zur Pause Grundlegendes ändern. Solche Spiele hat man. Wir haben auch schon ein großes Programm hinter uns und noch zwei schwere Spiele vor uns."

Thomas Müller:„Köln hat sich bis auf die letzten drei Minuten aufs Verteidigen beschränkt. In der ersten Halbzeit haben wir genug getan, zu wenig den Ball laufen gelassen und zu wenig Bewegung in der Tiefe gehabt. Man kann nicht gegen jeden Gegner so offensiv spielen, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben. Aber wir mussten etwas tun. Nach der Führung weiß die Mannschaft, dass noch zwei Spiele in diesem Jahr und die hundertprozentigen Energiereserven nicht mehr so da sind. Da haben wir den Ball laufen lassen und nehmen einfach auch gerne mal ein knappes 1:0 zu Hause mit."

Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln): „Bayern war die Mannschaft, die viel mehr Spielanteile hatte. Es war ein verdienter Sieg. Auch das Gegentor hätten wir verteidigen können. Nichtsdestotrotz haben wir es gut gemacht und gut verteidigt. Und wenn wir ein, zwei Situationen besser ausspielen, wäre sogar mehr drin gewesen."

Timo Horn (Torhüter 1. FC Köln): „Wir sind arg gebeutelt von Verletzungen. Wir haben alles reingehauen. Das ist aller Ehren wert. Es hat einfach das Matchglück gefühlt, zweimal in der ersten Halbzeit und dann kurz vor Schluss. Mit ein wenig Glück geht einer davon rein. Wir haben alles reingehauen, aber letztendlich hat es wie schon so oft in dieser Saison nicht gereicht."


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