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„Tadellose Leistung“

Martínez überzeugt als Abräumer und Torschütze

Sein Tor in der 32. Minute leitete den wichtigen Sieg zum Rückrundenauftakt bei Bayer Leverkusen ein. In bester Mittelstürmermanier drückte Javi Martínez, im Stellenprofil wahlweise als defensiver Mittelfeldspieler oder Innenverteidiger geführt, den Ball aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie. Am Ende gewann der FC Bayern das erste Pflichtspiel im neuen Jahr mit 3:1 und untermauerte eindrucksvoll seinen Anspruch auf den Gewinn des sechsten Meistertitels in Folge.

Bemerkenswert war nicht nur die Art und Weise, wie Martínez sein erstes Saisontor erzielte, sondern auch der anschließende Torjubel. Mit dem rechten Daumen im Mund lief der 29-Jährige zunächst Richtung Eckfahne, ehe er sich von seinen Mannschaftskollegen feiern ließ. „Meine Frau ist wieder schwanger, sie ist im vierten Monat. Im Juni haben wir einen neuen Martínez“, klärte der spanische Nationalspieler hinterher auf.

Nicht nur wegen seines Treffers war Martínez einer der prägenden Akteure im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause. Denn auch in seiner Kerndisziplin war auf den Welt- und Europameister Verlass, gewohnt einsatzfreudig und kompromisslos verrichtete er im defensiven Mittelfeld seine Arbeit und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Werkself kaum eine Torchance im Spiel bekam.

Javi zeigt tadellose Leistung

„Javi ist ein sehr wichtiger Spieler, auf der Sechs ein super Mann“, lobte Torhüter Sven Ulreich seinen Mitspieler und zählte gleich darauf dessen Stärken auf: „Er läuft viele Räume zu und gewinnt viele Zweikämpfe, er ist im Kopfballspiel vorne gefährlich, das tut uns immer gut“, so Ulreich weiter. „Es freut mich, dass er heute so ein gutes Spiel gemacht hat.“

Auch Trainer Jupp Heynckes war voll des Lobes für seinen Spieler mit der Rückennummer acht. „Heute war das eine tadellose Leistung“, so Heynckes, der nach seiner Rückkehr zum FCB im vergangenen Oktober Martínez aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld beorderte. Eine Umstellung, die nach einigen Wochen ihre Spuren hinterließ.

„Er war Ende der Hinrunde etwas müde“, erklärte Heynckes, ein Positionswechsel vom Innenverteidiger zum defensiven Mittelfeldspieler „auf diesem Niveau ist schon enorm“. Die kurze Winterpause hat Martínez gutgetan, er habe sich erholt und in den vergangenen zehn Tagen „gut trainiert“. Körperlich ist Martínez wieder auf einem sehr guten Niveau – und die Aussicht, dass Söhnchen Luca (1) bald nicht mehr alleine ist, beflügelt den Spanier zusätzlich.

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