
Gerade ihm hätte man dieses Tor genau so zugetraut. Umso mehr überraschte Thomas Müller Fans und Experten gleichermaßen mit einem Geständnis. „Der Trainer wird sagen: Ich habe ihn reingelogen“, sagte der Torschütze des 2:1 beim Sieg über den FC Schalke. „Ich wollte den Ball irgendwie heiß machen und scharf vors Tor bringen. Dass er reingeht, war auch ein bisschen Glück.“
Was Müller sonst auf das Grün zaubert, hat mit Glück indes wenig zu tun. Der Weltmeister von 2014 präsentiert sich in blendender Verfassung und hat in der Rückrunde bereits drei Mal getroffen – einmal mehr als in der gesamten Hinrunde. Vom Trainerteam hat der Parade-Bayer das uneingeschränkte Vertrauen, weiß Müller, „dann steht man drei bis fünf Prozent anders auf dem Platz.“ Klingt nach einem folgerichtigen Patentrezept: Mehr Selbstvertrauen, mehr Tore.


