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DFB-Pokal-Finaleinzug der FCB-Frauen: „Das wird ein Spektakel“

Revanche geglückt: Nachdem Turbine Potsdam die FC Bayern Frauen in allen vier bisherigen DFB-Pokal-Begegnungen schlagen konnte, waren es dieses Mal die Münchnerinnen, die Grund zum Jubeln hatten. „Beide Mannschaften waren heiß auf das Halbfinale, aber wir konnten uns heute gegen eine starke Potsdamer Mannschaft durchsetzen“, so Bayern-Trainer Thomas Wörle. Und zwar mit einem 3:1-Erfolg in einem Duell auf höchstem Niveau. „Wir haben auf den Punkt abgeliefert und verdient gewonnen“, fasste Nicole Rolser den Final-Einzug im Anschluss an die Partie treffend zusammen.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Wörle: „Das war heute ein verdienter Sieg für uns und wir sind überglücklich, nach 2012 wieder im Pokal-Finale zu stehen. Wir sind heute sehr gut ins Spiel gestartet. Wir waren sofort da, haben das Spiel kontrolliert und hatten unsere kreativen Momente im Spiel nach vorne. Die Umschaltmomente, wo Potsdam große Stärken hat, hatten wir weitestgehend im Griff. In der letzten halben Stunde hat Potsdam dann nochmal richtig draufgepackt und alles nach vorne geworfen. Beide Mannschaften waren heiß auf das Halbfinale, aber wir konnten uns heute gegen eine starke Potsdamer Mannschaft durchsetzen. Für das Finale ist Wolfsburg natürlich der Favorit. Aber wir freuen uns drauf – das wird sicher ein Spektakel in Köln.“

Verena Faißt: „Wir haben uns für heute viel vorgenommen. Wir wollten unbedingt das Finale erreichen und mit so einem guten Spiel von uns ist es natürlich umso schöner, den Einzug auch wirklich zu schaffen. Die Chancen für das Finale gegen Wolfsburg stehen bei 50:50. In der Liga konnten wir Wolfsburg leider noch nicht schlagen. Aber in einem DFB-Pkal-Finale kann vieles passieren. Wir haben eine große Qualität in der Mannschaft und in den letzten Wochen richtig Fahrt aufgenommen. Das wollen wir dann dort auf den Platz bringen.“

Nicole Rolser: „Wir wussten, dass mit Potsdam ein starker Gegner auf uns zukommt. Wir haben uns vorgenommen, das spielerisch zu lösen und in den Zweikämpfen da zu sein. Wir haben auf den Punkt abgeliefert und verdient gewonnen. Wir gegen Wolfsburg – das ist das Traumfinale in Deutschland. Die Chancen stehen bei 50:50. Wir haben mit Wolfsburg noch eine Rechnung offen und ich freue mich schon drauf.“

Carina Wenninger: „Es ist ein super Gefühl, auch Tore zu schießen. Aber im Endeffekt kommt es nicht darauf an, wer die Tore macht, sondern dass sie fallen. Ich habe halt das Glück, dass ich in letzter Zeit oft richtig stehe und es freut mich, wenn ich vorne und hinten zum Erfolg beitragen kann. Es war ein großer Traum von uns, ins Finale zu kommen und jetzt freuen wir uns einfach drauf.“

Matthias Rudolph, Trainer Turbine Potsdam: „Glückwunsch an den FC Bayern. Sie haben insbesondere aufgrund der ersten Halbzeit verdient gewonnen. Da waren wir nicht richtig im Spiel, hatten keinen richtigen Zugriff im Mittelfeld und uns hat einfach die Aggressivität gefehlt. Das wollten wir eigentlich von Anfang an anders machen und haben uns das in der Halbzeit auch nochmal vorgenommen. Dann haben wir aber ein schnelles zweites Tor bekommen, haben es aber nicht geschafft den Anschlusstreffer zu machen.“

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