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Und jetzt Madrid

„Wir gehen mit breiter Brust in das Spiel“

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Man könnte sagen, Thomas Müller solle mal bei einem Busfahrer des FC Bayern nachfragen. Man könnte sagen, Thomas Müller solle mal bei einem Navigationsdienst seiner Wahl nachsehen. Man könnte aber auch sagen: Thomas Müller hat Recht. Denn auch wenn Hannover geographisch gesehen nicht auf dem direkten Weg zwischen München und Madrid liegt, war der Ausflug des FC Bayern in die niedersächsische Landeshauptstadt am Samstagnachmittag „eine gute Zwischenstation“, wie Müller nach dem 3:0 (0:0)-Erfolg bei Hannover 96 feststellte.

Nicht nur in Müllers Kopf blinkte spätestens seit dem Schlusspfiff REAL MADRID in großen Lettern auf. Am Mittwochabend steht das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den Titelverteidiger aus Spanien auf dem Programm. „Das Spiel kommt zur richtigen Zeit“, meinte Müller, „wir haben gerade eine gute Phase. Wir stehen zusammen, die Qualität ist extrem hoch, der Siegeswille enorm. Wir gehen mit breiter Brust in das Spiel rein.“

„Wir werden bereit sein“

„Man kann vorsichtig optimistisch sein“, meinte Uli Hoeneß mit Blick auf das Topduell gegen die Madrilenen. Der FCB-Präsident sagte: „Der Status Quo ist, dass wir in einer guten Form sind und wir den Kader fast komplett haben. Real wie ich höre aber auch. Es wird auf jeden Fall ein großer Kampf.“ Arjen Robben betonte: „Wir wissen, was wir können, was wir machen müssen. Wir werden bereit sein.“

Mit dem Sieg in Hannover unterstrichen die Münchner ihre derzeitige Verfassung. Trotz erneut zahlreicher personeller Wechsel, trotz Spielern, die auf ungewohnten Positionen (Niklas Süle im defensiven Mittelfeld) oder überhaupt zum ersten Mal in der Bundesliga aufliefen (Lukas Mai), trotz des Real-Spiels im Hinterkopf – die Bayern dominierten. Trainer Jupp Heynckes freute sich über „exzellenten Fußball“ und „wunderschöne Tore. Wir sind hochzufrieden. Es ist immer gut, dass man sein Spiel in der Liga gewinnt, wenn man die Champions League vor der Brust hat.“

„Wollten unbedingt gewinnen“

Nach der Halbzeit münzten Thomas Müller (57. Minute), Robert Lewandowski (73.) sowie Sebastian Rudy (89.) die Münchner Überlegenheit in Hannover in Tore um. „Wir sind aus der Pause gekommen und wollten das Ding unbedingt gewinnen, weil wir wussten, wir brauchen ein gutes Gefühl für Mittwoch“, erzählte Rudy. Das nehmen die Bayern auf jeden Fall aus Hannover mit. Heynckes sagte: „Wir wissen, wie gut Real ist. Aber wir sind auch nicht schlecht.“

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