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Wörle, Rolser, Hrubesch

„Wir haben gekämpft bis zum Umfallen“

Der große Kampf der FC Bayern Frauen wurde nicht belohnt. Im DFB-Pokalfinale hatten sie den Favoriten VfL Wolfsburg am Rande einer Niederlage, hatten im Elfmeterschießen aber nicht das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. „Ich kann meiner Mannschaft für die Leistung nur das größte Lob zollen. Viel mehr geht nicht“, meinte Trainer Thomas Wörle nach der 2:3-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Wölfinnen.

Die Stimmen zum Spiel:

Trainer Thomas Wörle: „Es ist eine bittere Niederlage. Wir haben über 120 Minuten einen großen Kampf abgeliefert, haben die Offensive der derzeit wahrscheinlich besten Mannschaft Europas in Schach gehalten und waren kurz davor, selbst das entscheidende Tor zu machen. Ich kann meiner Mannschaft für die Leistung nur das größte Lob zollen. Viel mehr geht nicht.“

Simone Laudehr: „Das ist ein bitterer Moment für die ganze Mannschaft. Wir haben gut gespielt, aber das Elfmeterschießen war unglücklich. So ekelhaft ist Fußball. Wir haben das, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt. Wir waren unglaublich aggressiv, haben die Räume zugemacht. Vielleicht hätten wir den einen oder anderen letzten Ball noch besser spielen können.“

Nicole Rolser: „Es ist sehr schade. Wir haben gekämpft bis zum Umfallen, haben alles gegeben und unglücklich im Elfmeterschießen verloren. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir waren so nah dran. Wir können stolz auf unsere Leistung sein, aber letztendlich haben wir uns nicht belohnt.“

Bundestrainer Horst Hrubesch: „Es war ein ziemlich taktisch geprägtes Finale. Beide Mannschaften haben ein hohes Niveau gezeigt. Es hat Spaß gemacht, sie Fußball spielen zu sehen. Beide haben eine überragende Saison gespielt.“

Almuth Schult (VfL-Torhüterin): „Irgendwie hatte ich heute einen guten Tag. Ich bin froh, dass ich heute das richtige Gefühl hatte. Wir haben auch schon Elfmeterschießen im Finale verloren.“

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