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Ein Tor, eine Vorlage, viel Freude

Goretzkas gelungenes Startelfdebüt - Trio harmoniert

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Viel besser hätte es für Leon Goretzka nicht laufen können. Im Südschlager gegen den VfB Stuttgart kam der Neuzugang des FC Bayern zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz von Beginn an. Nach 90 Minuten in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena stand nicht nur ein hochverdienter 3:0 (1:0)-Erfolg für den Rekordmeister, sondern auch ein überaus gelungener Arbeitsnachweis für Goretzka: Ein Tor, eine Vorlage, sowie die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Platz (5).

„Ich freue mich natürlich, freue mich aber noch viel mehr darüber, welche Leistung wir heute gebracht haben“, zeigte sich der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem Schlusspfiff sehr zufrieden mit der vorangegangenen Partie. „Ich kann der Mannschaft nur ein Kompliment machen. Ich fühle mich sehr wohl und wurde super aufgenommen. Dann kann man auch Leistungen auf dem Platz bringen und ich denke, das habe ich heute gezeigt.“

Bayern-Trainer Niko Kovac hatte sich gegen die eher defensiv ausgerichteten Schwaben für die offensivere Aufstellung entschieden. Thiago statt Javi Martínez als „Sechser“ vor der Abwehr, davor rückte Goretzka als zweiter „Achter“ in die Halbposition neben Thomas Müller. Dazu über außen Franck Ribéry, der sein 250. Bundesligaspiel absolvierte, und Arjen Robben, sowie Robert Lewandowski als vorderste Spitze. Eine Variante, die sich ausbezahlen sollte.

„Das bringt die Glücksgefühle nach oben“

Speziell das Trio Goretzka-Müller-Lewandowski harmonierte mehrfach prächtig und teilte sich alle drei Treffer untereinander auf. Bei der 1:0-Führung schlenzte Goretzka den Ball auf Zuspiel von Müller mit Übersicht ins rechte untere Eck, beim 2:0 leitete er den Ball geschickt an Lewandowski weiter. Und der letzte Treffer von Müller, den Lewandowski per Absatzkick vorlegte, „hat mir sehr gut gefallen“, so Goretzka, der den Angriff eingeleitet hatte.

„Das ist wunderschön, wenn man im vorderen Drittel dann auch zusammenspielt und so viele an einem Tor beteiligt sind. Das bringt die Glücksgefühle nach oben“, freute sich auch Müller, merkte aber auch an, dass das Spiel nicht so einfach war, wie es das Ergebnis vermuten lässt. „Dass wir hier nicht im Minutentakt zu Großchancen kommen, das war uns klar. Wir haben vor allem in den ersten 30 Minuten ein bisschen Geduld gebraucht. Wir sind drangeblieben, waren nach dem Tor deutlich aktiver und haben von der ersten bis zur letzten Minute das Spiel durchgezogen.“

Auch Kovac war nach dem vierten Sieg im vierten Pflichtspiel „sehr zufrieden“ mit der Darbietung seines Teams. „Das war eine ganz tolle Leistung meiner Mannschaft. Wir haben über 90 Minuten die Konzentration so hochgehalten, wie ich mir das wünsche. Denn wenn wir bis in die Haarspitzen konzentriert sind, wird es für jeden Gegner schwierig“, sagte der 46-Jährige und meinte mit Blick auf die errungene Tabellenführung: „Ich würde mir wünschen, dass wir schnell davoneilen. Auch wenn das viele andere anders sehen.“

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