Bayern richten Fokus auf Mönchengladbach

Text vorlesen
icon
Schrift vergrößern
icon

Zwei Tage nach dem 1:1-Unentschieden im Champions-League-Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam hat der FC Bayern am Donnerstagvormittag die Vorbereitung auf das nächste Pflichtspiel aufgenommen. Zum Abschluss von drei Englischen Wochen empfängt der deutsche Rekordmeister am Samstagabend (18:30 Uhr) Borussia Mönchengladbach in der heimischen Allianz Arena zum Bundesliga-Topspiel vor der dann anstehenden Länderspielpause.

Dabei konnte Trainer Niko Kovac 14 Feldspieler und drei Torhüter auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße begrüßen. Innenverteidiger Mats Hummels legte nach seinem Zusammenprall in der Schlussphase gegen Ajax und dem daraus erlittenen „Cut" eine Trainingspause ein. Ob Hummels am Samstag gegen den Tabellen-Vierten einsatzfähig sein wird, ist derzeit noch offen.

Auch David Alaba fehlte am Donnerstag auf dem Platz, der Linksverteidiger absolvierte eine individuelle Einheit im Leistungszentrum. Fortschritte macht derweil Rafinha. Der Brasilianer, der sich im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte, setzte sein Aufbautraining auf dem Rasen fort und könnte nach der Länderspielpause wieder eine Alternative darstellen. Komplettiert wurde der Trainingskader von einigen Nachwuchstalenten wie Paul Will und Meritan Shabani.

Nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen hintereinander wollen die Münchner am Samstagabend wieder zurück in die Erfolgsspur finden. „Insgesamt sind zwei Punkte aus drei Spielen zu wenig. Aber das Glück wird auch wieder zurückkehren", ist Kapitän Manuel Neuer überzeugt davon, dass sein Team schon bald wieder in gewohnter Manier auftreten wird.

„Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln", forderte Kovac nach dem Remis gegen Ajax. „Ich weiß, was die Stunde geschlagen hat, dass wir drei Spiele nicht gewonnen haben und wir müssen uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Jetzt müssen wir ganz schnell wieder das Gesicht zeigen, das uns in den ersten sieben Spielen so gut gemacht hat."