Münchner Kopfballungeheuer auf Reisen

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Der Tabellenzweite reist zum Dritten: Das Topspiel des 24. Spieltages zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern macht seinem Namen alle Ehre. Doch während die Gladbacher aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt holen konnten und so eine kleine Formdelle aufweisen, zeigt die Kurve beim Team von Niko Kovac weiter nach oben: Mit 15 Zählern aus sechs Partien ist der FCB das beste Team der Rückrunde. Weitere interessante Fakten rund um das Verfolgerduell hat fcbayern.com zusammengestellt.

Gesamtbilanz spricht für FCB

Mönchengladbach und der FC Bayern treffen zum 102. Mal in der Bundeliga aufeinander. Der Rekordmeister feierte dabei doppelt so viele Siege (48) wie die Borussia (24), insgesamt 29 Mal wurden die Punkte geteilt. 190 Tore erzielten die Münchner in diesem Duell, dem stehen 127 der Gladbacher gegenüber. Beide Teams kassierten jeweils gegen keinen anderen Gegner so viele Gegentore in der höchsten deutschen Spielklasse.

Bayern ist gewarnt

In den vergangenen Jahren erwiesen sich die Rheinländer als unangenehmer Gegner: In der Hinrunde verlor der FC Bayern in der Allianz Arena mit 0:3 gegen die Borussia. Es war eine von sechs Niederlagen in den vergangenen 15 Aufeinandertreffen mit Gladbach in der Bundesliga -- gegen keinen anderen Bundesligisten ging der Rekordmeister seit Saisonbeginn 2011/12 so häufig als Verlierer vom Platz.

Bestes Auswärtsteam bei schwächelnder Heimmacht

Auf Reisen ist das Team von Niko Kovac eine Macht: Der FC Bayern gewann neun seiner zwölf Gastspiele in der laufenden Bundesliga-Saison und führt die Auswärtstabelle im deutschen Oberhaus mit 27 Punkten an. Rang 1 in der Heimtabelle war dagegen über weite Strecken der Spielzeit dem jetzigen Gastgeber Borussia Mönchengladbach vorbehalten. Nach neun Siegen aus den ersten neun Heimspielen unterlagen die Fohlen aber zuletzt Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg vor eigenem Publikum jeweils mit 0:3 und mussten den ersten Platz so an Dortmund abtreten.

Münchner Kopfballungeheuer

Beim 1:0-Erfolg über Hertha BSC am vergangenen Spieltag schraubte sich Javi Martínez nach einer Ecke von James in die Höhe und nickte in der 62. Minute zum Tor des Tages ein. Es war bereits der elfte Kopfballtreffer der Münchner in dieser Bundesliga-Saison, die damit diese Wertung klar vor dem SC Freiburg (acht) anführen.