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„Man identifiziert sich sehr schnell“

Arp will beim FC Bayern alles aufsaugen und lernen

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Eigentlich wechselte Fiete Arp seinen Verein lediglich innerhalb Deutschlands, die Sprache bereitet ihm seit seinem Umzug von Hamburg nach München dennoch kleine Probleme. „Ich muss mich noch an die Sprache gewöhnen. Wenn die Eigengewächse hier den bayerischen Plausch auspacken, ist es schwer mitzukommen“, verriet der 19-Jährige am Dienstag mit einem Schmunzeln auf seiner Vorstellungs-Pressekonferenz.  

Seine Mitspieler versuchen jedoch, ihm die Eingewöhnung leicht zu machen. „Sie wiederholen es dann immer auf hochdeutsch, so klappt das gut“, ergänzte der deutsche Junioren-Nationalspieler. Generell fühlt er sich in seiner neuen Heimat sehr wohl, die viele „Ähnlichkeiten“ zur Hansestadt besitzt, auch wenn Arp die bayerische Landeshauptstadt als „kleiner und familiärer“ empfindet. Letzteres Adjektiv nutzte der Offensivspieler auch für seinen neuen Verein.

Fiete Arp über seinen neuen Club
„Es ist überwältigend, wie riesig der Verein wirklich ist.“

Im Vergleich zu seinem Jugend-Club Hamburger SV ist der FC Bayern „größer aber trotzdem familiär“, fasste der Neuzugang seine ersten Eindrücke zusammen und ging noch etwas genauer darauf ein. „Vom Trainingszentrum und vom Interesse her ist hier alles um einige Stufen größer und auch die Ambitionen sind andere“, führte Arp aus. „Die Identifikation, die die Spieler und Leute hier leben, färbt sofort ab und man identifiziert sich sehr schnell. Es ist noch schwer in Worte zu fassen, da ich noch nicht lange hier bin, aber es ist überwältigend, wie riesig der Verein wirklich ist. Es gibt in Deutschland keinen vergleichbaren Verein.“

Arp zeigte sich begeistert von den Bedingungen, die er an der Säbener Straße vorfand und ist voller Vorfreude auf seinen neuen Lebensabschnitt. „Meine Zukunft liegt hier im Verein. Kein Verein hätte bessere Umstände, diese will ich vollkommen ausschöpfen und mich weiterentwickeln. Ich bin guter Dinge, dass ich mich hier lange Zeit hier wohlfühlen kann.“ Diesen Ehrgeiz setzte er bereits in Taten um, als er eine Woche früher als seine Kollegen mit dem Training startete und bei den Amateuren Extraschichten einlegte. Beim Trainingsstart am Montag konnte der Mittelstürmer nun seine Teamkollegen und das Trainerteam bei den Profis kennenlernen. Niko Kovac war sofort angetan von seinem neuen Schützling.

Alles aufsaugen und lernen

„Fiete ist ein sehr junger Spieler mit sehr großem Potenzial. Er sucht seinesgleichen in seinem Jahrgang“, schwärmte der Chefcoach, bremste aber sofort zu hohe Erwartungen. „Er muss jetzt die Zeit bekommen, um reifen zu können. Er muss versuchen, in einer kurzen Zeit alles aufzusaugen, was er aufsaugen kann.“ Genau das will Arp machen und hat sich auch schon überlegt, wer sein Vorbild sein könnte.

„Robert Lewandowski war in den letzten Jahren einer der erfolgreichsten Stürmer weltweit, da gibt es als 19-Jähriger keinen besseren Mitspieler, um sich Sachen abzuschauen. Er ist ein sehr kompletter Spieler. Daher ist er für mich der perfekte Spieler, um in allen Bereichen viel zu lernen.“ Nur beim Bayerisch-Unterricht muss sich Arp einen anderen Lehrmeisten suchen, doch auch das sollte kein Problem darstellen.

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