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Stimmen zum Sieg in Paderborn

„Wir haben den Sack nicht zugemacht“

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Drei Tore, drei Punkte - Tabellenführung! Dank des vierten Saisonsiegs im sechsten Spiel hat der FC Bayern erstmals in der laufenden Spielzeit Platz eins erobert. Allerdings war der knappe 3:2-Erfolg bei Aufsteiger SC Paderborn bis zuletzt schwer erarbeitet. „Es hat die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt“, meinte Serge Gnabry, der den Rekordmeister in der ersten Halbzeit in Führung gebracht hat. „Insgesamt hat uns heute über 90 Minuten die Dominanz gefehlt, die wir eigentlich haben wollen“, analysierte Joshua Kimmich.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick

Niko Kovač: „Das haben wir uns anders vorgestellt. Die Chancen waren da, dass man das Spiel in der ersten Halbzeit entscheidet. Das haben wir nicht getan, und dann läuft so ein Spiel, wie es eben läuft. Das ist immer eng und so ein Spiel kann zum Schluss immer in die Hose gehen.“

Joshua Kimmich: „Wir haben es nicht gut gemacht. In der ersten Halbzeit war es gefühlt ein offenes Spiel mit den deutlich besseren Chancen für uns. Wir müssen zur Halbzeit eigentlich mit 2:0, 3:0 führen. In der zweiten Halbzeit haben wir relativ früh das 2:0 gemacht, dann muss das Spiel eigentlich gelaufen sein. Aber wir bringen den Gegner wieder ins Spiel und machen uns unnötig das Leben schwer. Insgesamt hat uns heute über 90 Minuten die Dominanz gefehlt, die wir eigentlich haben wollen.“

Serge Gnabry: „Wir haben den Sack nicht zugemacht. Wir haben nach dem 1:0 viele Chancen gehabt und hätten früher das 2:0 machen müssen. In der zweiten Halbzeit hatten wir so viele Tormöglichkeiten, um das Spiel früher zu entscheiden. Es hat die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt. Tottenham wird ein ganz anderes Spiel. Natürlich müssen wir uns steigern, aber ich denke schon, dass wir dort bestehen können und ein gutes Spiel abliefern.“

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): „Ich glaube, dass wir viel umgesetzt haben von dem, was wir wollten. Wie die Jungs das gemacht haben, ist einfach gut, aber es reicht halt nicht. Am Ende muss man sagen, sind es diese ein, zwei Kleinigkeiten, die uns immer wieder auf die Füße fallen. Aber uns geht es um die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Unabhängig vom Ergebnis hat die Mannschaft ein Riesenspiel geliefert. Wir haben ja nicht gegen irgendjemanden gespielt. Am Ende haben wir zu viele Tore bekommen, aber die Leistung passt, deswegen spielen wir so weiter.“

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