Bayern zerlegen Nottingham auf dem Weg zum UEFA-Cup-Triumph

Text vorlesen
icon
Schrift vergrößern
icon

Zwei wuchtige Distanzschüsse, ein traumhafter Seitfallzieher und bärenstarke Münchner. Es war ein Ausrufezeichen, das der FC Bayern an diesem 19. März 1996 sendete -- und es untermauerte die Ansprüche, die der FCB in dieser UEFA-Cup-Saison stellte. Im Viertelfinal-Rückspiel bezwangen Oliver Kahn & Co. im City Ground Nottingham Forest mit 5:1 und zogen mit einem lauten Hurra in die Runde der letzten Vier ein.

Klinsmann in Top-Form

Jürgen Klinsmann zeigte dabei einmal mehr, wie sehr ihm der UEFA Cup lag. Zwei Treffer gelangen dem deutschen Angreifer, darunter ein Bilderbuch-Seitfallzieher zum zwischenzeitlichen 3:0. Damit stand er nach acht Spielen in diesem Wettbewerb bei unglaublichen 14 Toren -- am Ende wurde er mit 15 Treffern Torschützenkönig.

Grundstein für späteren Titelgewinn

Angeführt von Kapitän <a href="lothar-matthaus">Lothar Matthäus</a> gewann der FC Bayern 1996 den UEFA Cup. In den Finalduellen (damals wurde das Endspiel in Hin- und Rückspiel ausgetragen) wurde Girondins Bordeaux (2:0, 3:1) bezwungen.

Den Auftakt in die Partie gegen Nottingham machten Christian Ziege und Thomas Strunz mit einem verwandelten Freistoß bzw. einem abgefälschten Distanzschuss. Außerdem traf Jean-Pierre Papin für die Münchner, die der Heimelf nahezu keine Chance ließen und feinsten Fußball zelebrierten. Das 5:1 durch Steve Stone kurz vor dem Schlusspfiff sollte nicht mehr als eine Randnotiz bleiben. Spätestens jetzt schaute Europa auf den FC Bayern, der am Ende der Saison den Titel holen sollte.

Marcel Witeczek war beim UEFA-Cup-Sieg 1996 dabei. Wir haben mit ihm über das Leben nach der Karriere gesprochen:


Themen dieses Artikels

Diesen Artikel teilen