Form, Personal & mehr – Der FC Chelsea im Check

Text vorlesen
icon
Schrift vergrößern
icon

Die Vorteile liegen beim FC Bayern! Dank des 3:0-Erfolgs an der Stamford Bridge Ende Februar haben die Münchner eine hervorragende Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Chelsea am Samstag. Nichtsdestotrotz geht der Rekordmeister die Aufgabe höchst konzentriert und fokussiert an. Es gilt, möglichst direkt an die starke Form, die der FCB vor der knapp fünfwöchigen Pflichtspielpause hatte, anzuknüpfen. fcbayern.com hat den Gegner unter die Lupe genommen.

Champions-League-Quali gesichert, Niederlage im FA-Cup-Finale

Chelsea wird trotz der deutlichen Hinspielniederlage alles daransetzen, das Duell um den Einzug in das Final-Turnier in Lissabon nochmal spannend zu machen. In den vergangenen Wochen wusste das Team von Trainer Frank Lampard auch durchaus zu überzeugen. Durch sechs Siege, unter anderem gegen Manchester City (2:1), in neun Ligaspielen nach der Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie sicherten sich die Londoner die Teilnahme an der nächstjährigen Champions League. Im FA-Cup gelang durch Erfolge gegen Leicester City und Manchester United sogar der Einzug ins Endspiel. Dort unterlag Chelsea jedoch am vergangenen Samstag dem FC Arsenal mit 1:2.

Im Hinspiel Ende Februar gelang dem FC Bayern ein deutlicher 3:0-Erfolg an der Stamford Bridge.

Pulisic, Azpilicueta & Pedro verletzt

Ganz besonders bitter bei der Niederlage: Christian Pulisic, César Azpilicueta und Pedro verletzten sich beim Finale gegen den Stadtrivalen und fallen für das Spiel in München aus. Zudem fehlen Willian sowie die gesperrten Jorginho und Marcos Alonso. Die Sommer-Neuzugänge Timo Werner und Hakim Ziyech sind für die Champions League noch nicht spielberechtigt.

In elf von zwölf Spielen seit dem Re-Start getroffen

Der mit Nationalspielern gespickte Kader der Blues bietet Lampard aber trotz der Ausfälle genug Möglichkeiten, Bayern in der Allianz Arena unter Druck zu setzen. Zumal die Londoner durch den späteren Re-Start der Premier League im Vergleich zur Bundesliga voll im Rhythmus sind und zuletzt auch wieder ihr Offensiv-Potenzial gezeigt haben: Nur in einem der zwölf Pflichtspiele seither blieben die Londoner ohne eigenen Treffer. Das Team von Hansi Flick sollte also gewarnt sein.

Im Hinspiel gelang Robert Lewandowski der Treffer zum 3:0-Endstand. Der Toptorjäger präsentierte sich in dieser Saison in einer herausragenden Verfassung, daran will er auch am Samstag gegen Chelsea anknüpfen: