So verlief das Trainingslager der Amateure

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Schweiß, Stubaital, Sonne, Seitz, Spielformen und Stimmung. Mit diesen Schlagwörtern lässt sich das Trainingslager der FC Bayern Amateure im österreichischen Fulpmes in Tirol zusammenfassen. Das fünftägige Sommercamp endete am Freitag mit der Fahrt der FCB-Reserve zum letzten Testspiel vor dem Drittliga-Start -- einem 1:1 bei der SpVgg Unterhaching. fcbayern.com führt auf, wie die Tage im idyllischen Innsbrucker Land verliefen.

Gab im Trainingslager die Richtung vor: Trainer Holger Seitz, der die Amateure 2018/19 zum Drittliga-Aufstieg führte.

Das Trainingslager der Amateure im Überblick

Der Schweiß tropfte bei Maximilian Welzmüller. Soeben endete das Abschlussspiel der Nachmittagseinheit, bei der die Bayern in zwei Teams eingeteilt auf einem Kleinfeld dem Ball hinterherjagten. Das Thermometer zeigte 25 Grad an, im Stubaital schien über die komplette Woche beinahe ausschließlich die Sonne . Der 30-jährige Routinier Welzmüller, der zusammen mit Kapitän Nicolas Feldhahn und Spielmacher Timo Kern die Bayern-Talente anführt, sagte dennoch mit ruhiger Stimme: „Wir haben viel im mannschaftstaktischen Bereich gearbeitet und richtig Gas gegeben. Zum Glück waren wir eine große Gruppe und konnten somit viele Abläufe einstudieren."

Amateure-Trainer Holger Seitz , der die Münchner Zweitvertretung Ende August erneut übernahm, setzte im Trainingslager insgesamt sechs Einheiten an. Was dabei auffiel: Eine Spielform folgte auf die nächste. „Darauf lag unser Fokus. Wir hatten super Bedingungen, bestimmte Prozesse mannschaftstaktisch zu verfeinern", so der 45-jährige Chefcoach.

Montag bis Freitag im Stubaital

Nach einem morgendlichen Training am FC Bayern Campus reisten die Drittliga-Meister am Montag nach Österreich, wo der Aufstiegstrainer sein Team direkt auf den Platz bat. Außer der täglichen Arbeit auf dem Rasen präparierte sich der FCB mittels Einzelgesprächen, Teammeetings und Behandlungen für die neue Saison.

Teamabend und Vorsingen

Beim gemeinsamen Teamabend am Dienstag, der einen Workshop mit Vereins-Sportpsychologe Christian Luthardt beinhaltete, und beim Einstandssingen von einigen neuen Akteuren stellte sich erneut heraus, dass auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft passt. „Wir hatten absolut positive Tage hier. Alles ist auf den Fußball fokussiert und wir lernen uns nochmal besser kennen", weiß Kern. „Jeder bekommt nochmal eine ganz neue Schärfe für die Saison."

Neuzugang Lenn Jastremski, Leon Dajaku, Ivan Mihaljevic sowie die U19-Spieler Torben Rhein, Angelo Brückner und Armindo Sieb zeigten a cappella, dass die Amateure auch am Mikrofon echte Profis sind.

Auftakt gegen Aufsteiger Türkgücü

Die Amateure sind demnach bereit für die Saison eins nach dem Titel. Wie lautet also das Saisonziel? Feldhahn gibt die Antwort: „Zum ersten Mal ist der Meister in der Liga geblieben. Das ist ein großer Ansporn für die anderen Mannschaften, Bayern München II zu schlagen. Deshalb ist es unser klares Ziel, in der Liga zu bleiben." Nach dem Remis gegen Unterhaching liegt der Fokus jedoch zunächst auf dem Auftaktspiel am 19. September gegen Aufsteiger Türkgücü München.

„Die Spieler dürfen nach dem Trainingslager am Wochenende erstmal durchschnaufen. Am Montag geht es dann in die wichtige Woche", sagt Seitz. „Dann denken wir nur noch an Türkgücü." Der Trainer hätte sicherlich nichts dagegen, wenn am kommenden Wochenende auf Stubaital, Sonne & Co. das Schlagwort Sieg folgt.

So lief die Generalprobe der Amateure am Freitagabend in Unterhaching. 👇