Trauer um Hoffenheim-Präsident Peter Hofmann

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Der deutsche Fußball trauert um TSG-Präsident Peter Hofmann, der 1899 Hoffenheim über fünf Jahrzehnte geprägt hat und von den Mitgliedern insgesamt acht Mal als Vorsitzender wiedergewählt wurde. Hofmann ist der dienstälteste Präsident aller Fußball-Bundesligisten gewesen. Der FC Bayern ist in Gedanken bei der Familie und den Angehörigen.

„Die Bundesliga verliert eine große Persönlichkeit“

Herbert Hainer

Präsident Herbert Hainer: „Die Bundesliga verliert eine große Persönlichkeit. Hofmann war seinem Verein über fünf Jahrzehnte treu verbunden und hatte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Klubs. Der Name Peter Hofmann wird immer mit der TSG 1899 Hoffenheim verbunden sein. Der deutsche Fußball wird ihn vermissen."

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Peter Hofmann hat die TSG 1899 Hoffenheim auf ihrem langen Weg in die Bundesliga prägend begleitet und den kontinuierlichen Aufstieg maßgeblich mitgestaltet. Unter seiner Führung wuchs der Verein von einigen hundert auf über 10.000 Mitglieder. Er war stets ein sehr angenehmer, fairer und verlässlicher Gesprächspartner. Wir alle sind in Trauer vereint mit den Angehörigen und seinem Herzensverein."

Triple-Trainer Hansi Flick (mitte) 2017 bei seiner Vorstellung als TSG-Geschäftsführer gemeinsam mit Präsident Peter Hofmann (rechts) und Gesellschafter Dietmar Hopp.

Trainer Hansi Flick, der die TSG Hoffenheim von 2000 bis 2005 trainiert hat und 2017/2018 dort als Geschäftsführer tätig war: „Peter Hofmann hatte immer ein offenes Ohr für jeden. Er war die TSG Hoffenheim. Aufgrund seiner Persönlichkeit wirkte er in diesem Verein enorm verbindend. Er ist ein guter Freund meiner Familie geworden. Wir sind eng mit der Familie verbunden und in Gedanken bei seinen Lieben."

Hofmann war am Freitag im Alter von 61 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Er hinterlässt Frau Margarete und Sohn Marco.


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