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Stimmen zum Spiel gegen Gladbach

Leon Goretzka: „Das tut natürlich weh“

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Das erste Auswärtsspiel 2021 brachte leider keine Punkte für den FC Bayern. Die Münchner mussten sich bei Borussia Mönchengladbach mit 2:3 geschlagen geben. Dabei verlief der Start eigentlich nach Maß. „Wir haben die ersten 30 Minuten bis zum Gegentor dominiert“, blickte Thomas Müller auf die gelungene Anfangsphase zurück. Doch kurz vor der Pause glichen die Gastgeber aus, ehe sie kurz nach Wiederanpfiff sogar in Führung gingen. „Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden, nämlich Fehler von uns. Das ist ärgerlich und wir sind natürlich enttäuscht“, so Trainer Hansi Flick. fcbayern.com hat für euch alle wichtigen Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Die Stimmen zum Spiel gegen Gladbach

Hansi Flick: „Gladbach war sehr effizient und hat drei Fehler von uns brutal ausgenutzt. Wir haben die ersten 30 Minuten guten Fußball gespielt, das Spiel bestimmt. Dann haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden, nämlich Fehler von uns: Die Ballverluste und in der Verteidigung haben wir nicht so gute Entscheidungen getroffen. Nach dem 3:2 konnten wir nicht mehr so zurückkommen, wie wir uns das erhofft hatten. Es gehört zum Fußball dazu, Niederlagen zu kassieren. Wie wir das Spiel angefangen haben, war trotzdem sehr gut. Letztendlich können und müssen wir uns die Niederlage selbst zuschreiben. Es ist ärgerlich und wir sind natürlich enttäuscht. Gladbach hat die Räume eng gemacht und sich auf ihr Umschaltspiel verlassen. Das haben sie 1A gemacht.“

Thomas Müller: „Wir haben die ersten 30 Minuten dominiert, auch mit unserem ruhigeren Spielaufbau und haben versucht, uns mit vielen einfachen, kurzen Pässen von hinten nach vorne zu kombinieren. Aber wir waren bei Ballverlusten dann ungeordnet. Gladbach hat eher gewartet, das Zentrum verdichtet. Dadurch waren sie in der ersten halben Stunde etwas passiv. Sie haben dann aber leider diese beiden Fehlpässe eiskalt bestraft. Vielmehr Torchancen hatten die Gladbacher nicht. Heute hatten wir nicht viele tiefe Duelle, die wir verloren haben. Wir haben den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und da ist es dann für die Innenverteidiger nicht so leicht zu verteidigen. In der zweiten Halbzeit haben wir aus unserer Belagerung zu wenig gemacht.“

Leon Goretzka: „Nach einer 2:0-Führung auswärts das Spiel noch so herzugeben, tut schon weh. Die ersten 30, 35 Minuten waren die besten, die wir seit langem gespielt haben. Wir waren sehr kontrolliert, verlieren dann aber zweimal den Ball, wo wir ihn nicht verlieren dürfen und reagieren darauf nicht richtig. Dann steht es ruckzuck 2:2. Das 2:3 fällt aus einer ähnlichen Situation. Wir haben den Gegner dreimal eingeladen und sie haben ihre Chancen genutzt. Dann läuft man hinterher und es wird nicht einfacher, wenn sich eine Mannschaft nur noch aufs Verteidigen konzentrieren kann. In der zweiten Halbzeit hatten wir hier und da ein wenig Pech. Es waren individuelle Fehler, aber trotzdem kann man sich schon vorher so positionieren, dass diese Ballverluste nicht so verheerend sind. Wir bekommen aktuell zu viele Gegentore.“

Das sagt der Gegner

Marco Rose (Trainer, Borussia Mönchengladbach): „Ich bin stolz, aber wir können das sehr gut einordnen. Wir müssen jetzt dranbleiben. Wir hatten viele Spiele, in denen das Spielglück gefehlt hat. Heute haben wir uns das erarbeitet. In der Summe war es ein verdienter Sieg Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Wir lagen 0:2 zurück, ohne dass die Bayern uns gnadenlos weggespielt haben. Die Tore waren unglücklich, trotzdem steht es auf einmal 0:2. Bis dahin hatten wir wenig vom Spiel, waren nicht mutig genug. Das 2:1 war wichtig für uns, so dass wir das Gefühl entwickeln konnten, dass was drin ist. Das hat uns Kraft gegeben. Und dann laufen Fußballspiele eben so, wie sie laufen.“

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): „Wir sind überglücklich. Es war ein harter Fight. Nach dem 0:2 hatten uns viele sicher nicht mehr auf der Rechnung, dass wir in der Lage sind, das zu drehen. Wir haben die ersten beiden Tore genauso erzielt, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Bayern verteidigen hoch, daher mussten wir hinter die Kette kommen. Das haben wir sehr gut rausgespielt. Am Anfang haben wir uns schwergetan, aber immer besser ins Spiel reingefunden. Super, dass wir nach der Pause direkt in Führung gehen. Am Ende war es ein harter Kampf in der Defensive. Das gehört dazu, vor allem gegen Bayern.“

Die wichtigsten Szenen des Spiel in unserem Spielbericht:

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