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Julian Nagelsmann besucht Freiwillige Feuerwehr München

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Dass Julian Nagelsmann immer „on fire" ist, wenn es um Fußball geht, wissen und schätzen die Fans des FC Bayern. Nach dem Gewinn der zehnten Deutschen Meisterschaft in Serie kam der Trainer einer Einladung der Freiwilligen Feuerwehr München nach, um sich auf der Feuerwache 4 in München-Schwabing, einer Doppelwache aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, mit Führungskräften und Mannschaften auszutauschen. Die Feuerwehr simulierte für Nagelsmann einen Einsatz, bei dem Personen aus einem brennenden Gebäude geborgen wurden. Außerdem wurde ihm erklärt, wie die Arbeit auf der Funkstelle funktioniert. Dann ging es für Nagelsmann mit dem Drehleiterfahrzeug auf 30 Meter Höhe.

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Julian Nagelsmann: „Der Vergleich von mir vergangene Woche war unglücklich. Ich wollte nie die Freiwillige Feuerwehr oder ehrenamtliche Helfer generell diskreditieren. Bei meiner Aussage, die leider etwas verrutscht ist, ging es mir um das Wort freiwillig. Mir war auch schon vor dem Besuch klar, welche wichtige Rolle jeder einzelne ehrenamtliche Helfer leistet und wie wichtig das Ehrenamt ist. Es steckt, das habe ich jetzt vor Ort noch einmal verdeutlicht bekommen, eine enorme Arbeit hinter allem - und wie es der Name schon sagt, leisten diese Menschen ihren wertvollen Dienst an der Gemeinschaft freiwillig. Ich habe einen enormen Respekt vor allen, die sich ehrenamtlich betätigen. Sozial engagierte Menschen wie bei der Freiwilligen Feuerwehr sind absolute Vorbilder und für eine funktionierende Gesellschaft elementar."

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Als Zeichen seiner Wertschätzung brachte Nagelsmann bei seinem Besuch als Geschenk ein besonderes Trikot des deutschen Rekordmeisters mit: Extra beflockt mit der Nummer 112 - der Telefonnummer, unter der Feuerwehrleute Leben retten.

Bei dem Austausch wurde mehr als deutlich, dass es viele Parallelen zwischen Fußball und Feuerwehr gibt, ganz gleich ob auf beruflicher oder freiwilliger Basis: Werte wie Disziplin, Toleranz, Leistungsbereitschaft und gegenseitiges Einstehen füreinander sind verbindende Elemente. Claudius Blank, Stadtbrandrat und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr München, meinte: „Wir nehmen Ihre Entschuldigung selbstverständlich an und wissen es zu schätzen, dass Sie sich vor Ort die Zeit für uns genommen haben." Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehr-Verbands Bayern: „Die Feuerwehr und Julian haben sich ausgesprochen."


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