Thomas Müller, FC Bayern

Thomas Müller: „Müssen uns an die eigene Nase fassen“

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„Heute haben wir etwas hergeschenkt", brachte es Thomas Müller auf den Punkt. Trotz zweifacher Führung und Gelegenheiten für einen weiteren Treffer reichte es für den FC Bayern am Ende nur zu einem 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich sowohl Trainer als auch Spieler nach dem Last Minute-Remis. „Wir hatten genügend Chancen, um das dritte Tor zu machen", stellte Julian Nagelsmann klar. Jetzt gilt es, den Blick schnell nach vorne zu richten. „Das müssen wir im nächsten Spiel wieder besser machen", forderte Matthijs de Ligt für den Champions League-Kracher gegen den FC Barcelona am kommenden Dienstag. fcbayern.com hat weitere Stimmen für Euch gesammelt.

Die Stimmen zum Spiel gegen Stuttgart

Julian Nagelsmann zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Julian Nagelsmann: „Die ersten 30 Minuten waren wir nicht so gut im Spiel, das ist oft so nach einem Champions League-Spiel. Dann haben wir 15 Minuten sehr gut gespielt und verdient geführt. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren auch okay. Wir hatten genügend Chancen, um das dritte Tor zu machen. Am Ende hat Stuttgart viel Risiko genommen, da hatten wir gute Kontermöglichkeiten, sind aber nicht in der Qualität zum Abschluss gekommen, wie es hätte sein können. Es war ein klassischer Verlauf. Der Gegner denkt irgendwann, es geht noch was und es ging noch was mit dem Elfmeter in der Nachspielzeit. Wir trainieren morgen, trainieren am Montag, bereiten uns vor und versuchen, eine gute Idee für Barcelona zu entwickeln."

Thomas Müller zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Thomas Müller: „Heute haben wir etwas hergeschenkt. Zum ersten Mal bin ich sauer auf uns selbst. Wir müssen verstehen, dass wir auch in der Schlussphase bis ans Letzte gehen müssen, wenn wir jedes Spiel gewinnen wollen - englische Wochen hin oder her. Das Spiel war kein Glanzstück. Wir hätten das eine oder andere Tor mehr machen müssen. Manu hatte nicht viel zu tun. Ein paar Situationen haben wir für Stuttgart selbst kreiert. Ich habe eine ganz schöne Krawatte. Wenn wir so schnell wie möglich an die Tabellenspitze kommen wollen, dann müssen wir uns an die eigene Nase fassen - jeder Einzelne."

Serge Gnabry zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Serge Gnabry: „Bei uns hat einfach gefehlt, dass wir das Ergebnis über die Zeit bringen. Wir müssen da konsequenter sein und dem Gegner nicht mehr so viel Luft lassen. Es ist gut, dass wir Dienstag schon wieder spielen. Da hat man nicht so viel Zeit zu hadern und muss sich direkt wieder vorbereiten. Ich hoffe auf ein großes Spiel und dass wir die nächsten drei Punkte in der Champions League einfahren. Wir müssen definitiv mehr Gas geben als heute."

Matthijs de Ligt zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Matthijs de Ligt: „Es war ein schwieriges Spiel, ich bin nicht zufrieden. Wenn du 2:2 spielst, ist das nicht gut. Wir haben heute unsere Chancen nicht verwertet. Stuttgart hat gut und kompakt verteidigt. Wir hatten nicht die Schlüssel, um unsere Chancen besser zu verwerten und mehr Möglichkeiten zu kreieren. Das müssen wir im nächsten Spiel wieder besser machen."

Mathys Tel zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Mathys Tel: „Wir haben nicht auf unserem besten Niveau gespielt, wir können uns noch verbessern. Über meinen Treffer bin ich sehr glücklich, das waren viele positive Emotionen. Ich bin sehr glücklich, Teil des FC Bayern zu sein, es ist ein Glück, Torschütze für diesen legendären Club zu sein. Ich hoffe, dass ich weiterhin ein Plus für die Mannschaft sein werde und ich hoffe, möglichst weit zu kommen."

Das sagt der Gegner VfB Stuttgart

Sven Mislintat (Sportdirektor, VfB Stuttgart): „In der einen oder anderen Situation braucht man den Torwart. Man kann nicht von einem glücklichen Punkt reden. Es war verdient."

Pellegrino Matarazzo (Trainer, VfB Stuttgart): „Wir sind gut ins Spiel gekommen, bis Bayern nach 30 Minuten zu den ersten Chancen kam. In der zweiten Halbzeit war es ein offenes Spiel. Wir wollten höher anlaufen und mussten die eine oder andere Kontersituation überstehen. Die Innenverteidigung war stark. Ich denke, dass der Punkt in Ordnung geht. Ich bin mit der Leistung und dem Ergebnis zufrieden."

Florian Müller (Torwart, VfB Stuttgart): „Wir haben nie aufgegeben. Nach dem Tor waren wir etwas raus. Aber wir sind dann wieder gut in die zweite Halbzeit gestartet und haben dran geglaubt."

Die wichtigsten Szenen im Spielbericht zum Nachlesen:


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