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Oliver Kahn als „Innovator des Jahres 2022“ ausgezeichnet

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Er ist ein Mann mit Mut zu neuen Zielen – so erläutert die Jury, warum Oliver Kahn dieses Jahr den Ehrenpreis „Innovator des Jahres 2022" verdient hat: Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern nahm die Ehrung am Freitagabend in Berlin vor rund 230 geladenen Gästen entgegen. Die renommierte Auszeichnung der Deutschen Wirtschaft (DDW) erhielt im vergangenen Jahr der Astronaut Dr. Matthias Maurer, 2019 bekam sie Wladimir Klitschko. Insgesamt wurde sie bisher sechs Mal vergeben. „Oliver Kahn repräsentiert weltweit ganz besondere Erfolgstugenden und gründet damit einen Ruf, der auf die Leistung Deutschlands und seiner Wirtschaft insgesamt abstrahlt", erklärte die Jury: „In seiner persönlichen Karriere hat er den Mut zum Wandel und die Neuerungskraft nie verloren – er steht mustergültig für den innovativen Geist, Neues zu wagen."

Kahn Preisverleihung
Kahn nahm den Preis am Freitagabend im Beisein seiner Ehefrau in Berlin an.

Kahn erklärte zu der Preisverleihung: „Im Leben ist es elementar, sich weiterzuentwickeln. Mir passiert es noch heute hin und wieder, dass Menschen überrascht sind, wenn ich bei Meetings im Büro nicht über den Tisch grätsche – wie früher als Torwart über den Platz. Warum sollte ich? Als ich nach meiner aktiven Karriere mein Studium in Salzburg begonnen habe, habe ich bei der Vorstellungsrunde unter den Kommilitoninnen und Kommilitonen gesagt: ,Ich bin Oliver Kahn, ich war mal Fußball-Torwart.' Da haben alle gelächelt - aber mir war das ernst: Für mich war es Zeit, mich weiterzuentwickeln."

Kahn: „Nie ausruhen und stets offen für Neues sein"

Dem Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern sei es bei seinem Führungsstil wichtig, andere dabei zu bestärken, kreativ zu sein, ihre Entscheidungen zu treffen und diese mit vollem Engagement umzusetzen, führte der 53-Jährige weiter aus: „In meinen Augen ist es die Aufgabe von uns allen, immer dazuzulernen, sich nie auszuruhen und stets offen für Neues zu sein. Wenn wir andere begeistern können und uns keine Denkverbote auferlegen, gelingt es uns, etwas voranzutreiben. Nur so erreicht man etwas – für sich selbst, aber auch als Teil von etwas Größerem, im Team, in einem Verbund, in dem man sich gegenseitig motiviert und inspiriert."

Hier gibt es eine Zusammenfassung der Rede des Vorstandsvorsitzenden auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung:


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