icon

Geflüchtete Gast in Allianz Arena

icon
icon

Besonderer Besuch in der Allianz Arena: Beim 4:2 gegen den 1. FC Heidenheim hat der Fanclub „QUEERPASS Bayern“ gemeinsam mit dem deutschen Rekordmeister Geflüchtete mit queerem Hintergrund eingeladen. Auf dem Programm stand zunächst eine exklusive Stadionführung inklusive Besuch des FC Bayern Museums, ehe man während des Spiels dann zusammen Stimmung in der Kurve machte. 

Der FC Bayern freut sich immer über das gute Zusammenspiel mit „QUEERPASS Bayern“, hatte Präsident Herbert Hainer auch in seiner Rede auf der Jahreshauptversammlung extra hervorgehoben, „und gemeinsame Aktionen wie jetzt am Samstag sorgen dafür, dass wir zusammen weiter für Toleranz und Vielfalt sensibilisieren“. 

Der Fanclub Queerpass FC Bayern besuchte mit Geflüchteten den Rasen in der Allianz Arena.

Der Fanclub hatte den Besuch organisiert, der FC Bayern unterstützte ihn dabei gern – und am Ende waren alle mehr als happy. „Wir sind sehr froh über den offenen Austausch und das über die Jahre gewachsene, sehr gute Miteinander mit dem FC Bayern im Rahmen seiner Initiative ,Rot gegen Rassismus‘“, sagte Tom Ponetsmüller, der die Geflüchteten wie sein Vorstandskollege Marcus Janke und zehn weitere Fanclub-Mitglieder bei der Tour begleitet hatte. „Es ist ein Zusammenspiel auf Augenhöhe mit dem FC Bayern, wir fühlen uns wohl und ernst genommen – und freuen uns auch 2024 auf weitere Aktionen.“ In diesem Jahr hatte „QUEERPASS Bayern unter anderem bei der Podiumsdiskussion am „Diversity Mountain“ des FC Bayern teilgenommen, Mitglieder waren auch während der Wochen gegen Rassismus Gäste eines Workshops an der Säbener Straße, zudem unterstütze der FC Bayern den Fanclub wie in den Vorjahren beim „Christopher Street Day“ im Herzen von München.  

Die Geflüchteten, die am Samstag die Allianz Arena besuchten, stammten aus Ländern wie Ghana oder Peru. Sie schossen begeistert Fotos auf der Trainerbank von Thomas Tuchel, verfolgten gebannt einen Film über die Historie des FC Bayern, und gleich zu Beginn staunten sie im Foyer des Museums über eine digitale Leinwand mit einem Bild des Stadions, auf der man per Knopfdruck die Fassadenbeleuchtung wechseln kann – unter anderem natürlich auch in Regenbogenfarben. John aus Peru sagte am Ende auf Deutsch: „Ich liebe München.“

Vor Anpfiff des Heidenheim-Spiels wurde eine Spende von 20.000 Euro an den FC Bayern Hilfe eV überreicht: