
Als der FC Bayern seinen Champions League-Triumph 2001 ein halbes Jahr später mit dem Sieg im Weltpokal krönte, konnte Stefan Effenberg nicht mitwirken. Der Kapitän, der zuvor entscheidenden Anteil daran hatte, dass der FCB nach 25 Jahren wieder die Königsklasse gewinnen konnte, hatte sich im Bundesliga-Spiel zuvor gegen den 1. FC Nürnberg verletzt und musste das Finale gegen die Boca Juniors in Tokio (1:0 n.V.) von München aus verfolgen.

Ein Vierteljahrhundert später, wenn der FCB nun im Rahmen der Klub-WM zum zweiten Mal ein Pflichtspiel gegen den argentinischen Traditionsverein bestreiten wird, wird Effenberg aber dabei sein. Als Bayern-Legende und Vereinsbotschafter ist der langjährigen „Aggressive Leader“ der Münchner momentan in den USA vor Ort – und weiß genau, worauf sich seine Nachfolger in der Nacht auf Samstag einstellen müssen.


