Das Profihaus mit Baugerüst während des Umbaus
© FC Bayern

Baufortschritt an der Säbener Straße

Die Zukunft des FC Bayern nimmt mehr und mehr Form an

Die Arbeiten am Profihaus und an den Trainingsplätzen des FC Bayern schreiten sichtbar voran. Während die Wäscherei bereits wieder im Vollbetrieb läuft und die neuen Kabinenbereiche Schritt für Schritt bezogen werden, erhält der Trainingsrasen an der Säbener Straße seinen Feinschliff: Moderne Maschinen arbeiten künstliche Fasern in den Naturrasen ein und schaffen so belastbare Hybridrasenflächen auf höchstem Niveau. fcbayern.com hat die Infos zum Baufortschritt:

Profihaus: Neue Bereiche bereits in Betrieb

Blick aus der Baustelle Profitrakt hinaus auf den Trainingsplatz
Mit Blick auf den Trainingsplatz werden hier bald die Profis von der Physiotherapie behandelt. | © FC Bayern

Die Erweiterung des Profihauses an der Säbener Straße ist seit Baubeginn Anfang Juni deutlich vorangekommen. Das Erdgeschoss wurde in den vergangenen Wochen mit dem bestehenden Gebäudeteil verbunden. Trotz der laufenden Bauarbeiten konnten die Maßnahmen weitgehend in den Trainings- und Spielbetrieb integriert werden. Immer wenn auf dem Trainingsplatz des FC Bayern gearbeitet wird, ruhen die Arbeiten – im Gebäude kann der Aus- und Umbau aber fortgesetzt werden. So ist es auch dank der Flexibilität der beteiligten Baufirmen möglich, enorm zügig und im Zeitplan vorzugehen.

In die Wäscherei wurde ein nostalgisches Steinwaschbecken integriert

Ein wichtiger Bereich ist bereits wieder vollständig nutzbar: Die Wäscherei läuft nahezu im Vollbetrieb. Mit der Erweiterung stehen hier künftig deutlich mehr Fläche und bessere logistische Abläufe zur Verfügung. Die Kleidung und Ausrüstung der Mannschaft kann im Untergeschoss vorbereitet und über einen neuen Lastenaufzug, der in diesen Tagen installiert wird, direkt in Richtung Teambus transportiert werden. Dadurch entfällt ein aufwendiger Transport wie bisher durch enge Gänge und Personenaufzüge. Eingearbeitet wurde ein fast schon historisches Steinwaschbecken, in dem schon Bayern-Legenden der vergangenen Jahrzehnte ihre Fußballschuhe wuschen.

In der neuen Wäscherei steht ein historisches Waschbecken für Schuhe
Ein Hauch Nostalgie in der modernen Wäscherei: Vor noch unverputzter Wand im Keller steht ein Schuhwaschbecken, in dem bereits Legenden ihre Schuhe wuschen. | © FC Bayern

Auch die Kabinen- und Nassbereiche nehmen Gestalt an. Die Trainerkabinen werden erweitert und die neuen Duschbereiche mit dem bestehenden Gebäudeteil verbunden. Im Erdgeschoss entstehen zudem die neue Vorbereitungsküche für die Ernährungsberatung sowie der Besprechungsraum des Trainerteams. In der sogenannten Fuel Station können künftig Shakes, Getränke und individuell abgestimmte Snacks für die Spieler vorbereitet und abgefüllt werden. Der Besprechungsraum liegt unmittelbar am Zugang zum Trainingsplatz und ermöglicht es dem Trainerteam, Situationen direkt vor oder nach dem Training mit der Mannschaft zu besprechen.

Blick in die Baustelle an der Säbener Straße: Noch wird am künftigen Eingang vom Trainingsplatz zur Profikabine gearbeitet
Blick in den neuen Kabinengang: Hier werden die Profis künftig vom Trainingsplatz in Richtung Umkleide laufen. | © FC Bayern

Reha- und Athletikbereiche wachsen

Während die Arbeiten im Erdgeschoss weit fortgeschritten sind, steht im Obergeschoss der nächste große Bauabschnitt bevor. Dort wurde bereits eine Wand entfernt, um den bestehenden Physiobereich mit dem Neubau zu verbinden. Aktuell arbeiten die Physiotherapeuten noch in einem verkleinerten Teilbereich, während auf der anderen Seite der Staubschutzwand der Ausbau vorangetrieben wird.

Die Verbindung von Bestand und Neubau soll rund um die nächste Länderspielpause Mitte November erfolgen. Anschließend werden die Arbeiten teilweise im laufenden Betrieb fortgesetzt. Für die Mannschaft bedeutet der Umbau vorübergehend etwas weniger Fläche. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Reha- und Athletikbereiche jedoch deutlich größer und zusammenhängend nutzbar sein. So entstehen bessere Voraussetzungen für individuelles Training, gemeinsame Athletikeinheiten, Leistungsdiagnostik und Rehabereiche für verletzte Spieler.

Baustelle an der Säbener Straße. In einem Erdloch ist ein Entwässerungssystem zu sehen
Blick aus dem Obergeschoss, wo schon bald die Profis im Kraftraum schuften, auf die neu verbundenen Rasenflächen an der Säbener Straße. | © FC Bayern

Der vollständige Abschluss des Profihaus-Ausbaus ist weiterhin für den Winter vorgesehen. Im Idealfall soll der Innenbereich bereits vor Weihnachten weitgehend vollständig nutzbar sein. Bis auch die letzten Arbeiten an Fassade, Außenbereich und Infrastruktur abgeschlossen sind, wird voraussichtlich bis Ende Januar gearbeitet.

Trainingsplätze: Hybridrasen wächst mit dem Naturrasen zusammen

Auch auf den Trainingsplätzen ist der Baufortschritt deutlich sichtbar. Ein großer Teil der verbundenen, großflächigen Trainingsplätze im Süden ist bereits nutzbar. Die Spielfelder erhalten derzeit moderne Hybridrasen-Systeme, neue Drainagen, eine Rasenheizung und eine an die Bedingungen in der Allianz Arena angepasste Rasenqualität. Die grundlegenden Arbeiten an der Infrastruktur sind weitgehend abgeschlossen. Nun geht es vor allem darum, die Naturrasenflächen mit den eingearbeiteten Kunstfasern zu einer belastbaren Einheit zu verbinden. Die fertigen Flächen werden gewalzt, gemäht und gedüngt, damit der Naturrasen möglichst schnell anwächst und sich mit den künstlichen Fasern verbindet. Erst wenn dieser Prozess ausreichend fortgeschritten ist, können die Plätze vollständig und dauerhaft genutzt werden.

Der Reha- und Athletikbereich wird bald ausgeweitet
Der Reha- und Athletikbereich unter dem Dach des Profihauses ist noch durch Glas von der Baustelle getrennt. Bald soll die Fläche hier mehr als verdoppelt sein. | © FC Bayern

Ein Zwischenstück bleibt zudem als befestigte Zwischen- und Servicefläche erhalten. Darunter liegen technische Anlagen wie Pumpen, Entwässerungssysteme und Brunnen. Diese Bereiche müssen für Pflege- und Wartungsarbeiten erreichbar bleiben. Die Rasenheizung ist auf den gesamten Platzflächen installiert. Auch der Bereich für die Torhüter im Südosten kann ab sofort für den Trainingsbetrieb genutzt werden. Neben den letzten Arbeiten an den Rasenflächen stehen noch verschiedene Infrastrukturmaßnahmen an. Dazu gehören Pflasterarbeiten, der Abschluss einzelner Anschlüsse sowie die Montage der Werbebanden. Wenn alles planmäßig verläuft, soll der derzeit noch von Baumaschinen geprägte Bereich Ende Oktober weitgehend geräumt und freigegeben werden. Für die letzten Arbeiten werden anschließend noch etwa zwei bis drei Wochen eingeplant.

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