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FLYERALARM FRAUEN-BUNDESLIGA

FCB-Frauen mit torlosem Remis gegen Wolfsburg

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  • UWCL-Quali weiterhin in der eigenen Hand
  • FCB-Frauen bleiben nach Re-Start ungeschlagen
  • 50. Bundesligaspiel für Beerensteyn 

Die FC Bayern Frauen bleiben nach dem Re-Start der Flyeralarm Frauen-Bundesliga weiterhin ungeschlagen! Die Mannschaft von Cheftrainer Jens Scheuer musste sich am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen den bereits feststehenden Meister VfL Wolfsburg am 21. Spieltag mit einem 0:0 (0:0) zufrieden geben. Trotz drückender Überlegenheit insbesondere in der ersten Halbzeit, gelang es den Müncherinnen nicht, die durchaus vorhandenen Chancen in Tore umzumünzen. 

UWCL-Quali weiter in der eigenen Hand

Mit dem Unentschieden haben die Bayern-Frauen im Kampf um die Qualifikation zur UEFA Women's Champions League als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Vorsprung auf die TSG 1899 Hoffenheim weiterhin alles in der eigenen Hand. 

„Wir haben einen Punkt gewonnen und ein super Spiel abgeliefert", so Scheuer nach der Partie. „Ich bin mir sicher, dass wir auch nächste Woche in Essen so auftreten werden und wenn wir genauso spielen, gepaart mit einer gewissen Effektivität, dann werden wir sicher drei Punkte holen. Ich denke, dass wir dem Sieg etwas näher waren als Wolfsburg, da wir ein paar Chancen liegen lassen haben.

Im Vergleich zum 4:0-Erfolg beim 1. FC Köln unter der Woche nahm Scheuer lediglich eine Veränderung vor. An Stelle von Kathrin Hendrich stand Amanda Ilestedt neu in der Anfangsformation. Verzichten musste er hingegen wie bereits beim Auwärtsspiel unter der Woche auf Emily Gielnik, Simone Laudehr und Sydney Lohmann.

Giulia Gwinn und ihre Teamkolleginnen machten ihren Kontrahentinnen bereits früh klar, dass das Duell alles andere als ein Spaziergang wird.

Von Beginn an war beiden Mannschaften im Stadion am FC Bayern Campus anzumerken, dass es im Prestige-Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Tabellenzweiten aus München um weit mehr als nur die drei Punkte ging. Sowohl die Bayern als auch die Gäste warfen alles in die Zweikämpfe.

Jubiläumsspiel für Beerensteyn

Den ersten Abschluss verzeichnete dann die Heimmannschaft nach acht Minuten durch Lineth Beerensteyn - in ihrem 50. Bundesligaspiel - aber Friederike Abt im Tor der Wölfinnen war zur Stelle. In der Folge waren die FCB-Frauen die spielbestimmende Mannschaft, lediglich im letzten Drittel fehlte etwas die Genauigkeit. 

Hohes Tempo im Top-Duell

In der Defensive vor dem Tor von Laura Benkarth ließen die Münchnerinnen im ersten Durchgang nichts anbrennen. In einem Spiel mit sehr hohem Tempo waren die Bayern-Frauen um Kapitänin Melanie Leupolz - in ihrem letzten Heimspiel im Trikot des FC Bayern - den Gästen immer einen Schritt voraus. Die wohl größte Chance zur Führung bot sich kurz vor der Halbzeitpause der zuletzt stark aufsspielenden Linda Dallmann (41.), ihr Abschluss war jedoch zu überhastet und stellte somit keine Gefahr für Abt dar. 

Für Melanie Leupolz war es das letzte Heimspiel im roten Trikot vor ihrem Wechsel zum FC Chelsea.

Nach dem Seitenwechsel machten die FCB-Frauen genau da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Aber den Schüssen von Giulia Gwinn (48.) und Carolin Simon (51.) fehlte es ebenso an Genauigkeit wie auf der anderen Seite dem Abschluss von Alexandra Popp (58.). Und auch der Lupfer von Beerensteyn (61.) nach feinem Zuspiel von Lina Magull landete knapp über dem Kasten von Abt. Kurz vor dem Schlusspfiff rettete dann Benkarth (90.+1) mit einer starken Parade gegen die Ex-Münchnerin Fridolina Rolfö das torlose Remis über die Zeit. 

Letzes Bundesligaspiel in Essen 

Am letzten Spieltag der Flyeralarm Frauen-Bundesliga treffen die Frauen des FC Bayern am Sonntag, 28. Juni, um 14 Uhr auswärts auf die SGS Essen. Dann gilt es, die TSG 1899 Hoffenheim, die den Rückstand auf die FCB-Frauen auf einen Punkt verkürzen konnte, auf Distanz zu halten.

FC Bayern München - VfL Wolfsburg 0:0 (0:0)

  • FC Bayern München

    Benkarth - Ilestedt, Wenninger, Demann, Simon - Leupolz, Magull - Beerensteyn, Dallmann, Gwinn (68. Škorvánková) - Damnjanović (79. Islacker)


    Ersatz

    Schlüter - Rolser, Boye, Hendrich, Schweers


  • VfL Wolfsburg

    Abt - Maritz (46. Wolter), Janssen, Doorsoun-Khajeh, Wedemeyer (87. Blässe) - Engen, Goeßling (77. Pires Neto), Minde - Huth (77. Rolfö), Harder (62. Dickenmann) - Popp


    Ersatz

    Lindahl - Jakabfi


  • Schiedsrichter

    Karoline Wacker (Marbach am Neckar)


  • Zuschauer

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  • Tore

    ...


  • Gelbe Karten

    Magull, Demann / Doorsoun-Khajeh, Engen


    Rote Karten

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