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Erstes Heimspiel 2016

FCB will gegen Hoffenheim nachlegen

Als Angelique Kerber im fernen Melbourne den ersten deutschen Grand-Slam-Erfolg seit 1999 perfekt machte, konnten die Profis des FC Bayern nicht live vor dem Fernseher mitfiebern. Der Rekordmeister absolvierte zeitgleich an der Säbener Straße das Abschlusstraining für das erste Heimspiel des Jahres gegen 1899 Hoffenheim am Sonntag in der Allianz Arena. FCB-Sympathisantin Kerber wird dann möglicherweise ab 17:30 Uhr im Liveticker und im FCB.tv-Webradio das Spiel Down Under verfolgen.

„Alles Gute und herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Australian Open“, gratulierte Torhüter Manuel Neuer via FCB.tv News nach dem Training der 28-Jährigen zu ihrem allerersten Grand-Slam-Titel. Anschließend setzten Neuer & Co ihre Vorbereitung auf die Partie gegen die Kraichgauer fort. Nach dem Auftaktsieg in der Vorwoche beim Hamburger SV will der Tabellenführer gleich nachlegen und seinen Vorsprung auf Borussia Dortmund zementieren.

Nur ein Punkt in sieben Spielen

Auf dem Papier sollte das Duell mit Hoffenheim eine klare Sache für die Münchner werden. Die Gäste reisen als Tabellen-17. in die bayrische Landeshauptstadt und konnten in der laufenden Saison erst sechs Punkte in neun Auswärtsspielen ergattern. Und die Bilanz gegen die TSG spricht mit elf Siegen und vier Unentschieden in 15 Aufeinandertreffen klar für den FCB. In München holte Hoffenheim lediglich einen Punkt in sieben Spielen.

Doch genau darin liegt auch die Gefahr. „Jeder Gegner ist gefährlich“, warnte Arjen Robben davor, die Gäste zu unterschätzen. „Wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht gefährlich werden können. Es liegt alles bei uns“, so der Niederländer weiter. Der FCB habe in der letzten Woche „gut trainieren“ und sowohl im körperlichen als auch im taktischen Bereich arbeiten können. Robben: „Hoffentlich sind wir wieder einen Schritt weiter.“

Knapper Sieg im Hinspiel

Dass Hoffenheim trotz des aktuellen Tabellenstandes nicht zu unterschätzen ist, wissen die Bayern auch noch aus dem Hinspiel. Schon nach neun Sekunden hatte Kevin Volland die TSG in Führung gebracht, erst ein Last-Minute-Treffer von Robert Lewandowski in der 90. Minute sicherte den knappen 2:1-Erfolg für den FCB. „Das ist natürlich kein einfacher Gegner, weil sie hinten drin stehen auf einem Abstiegsplatz“, bemerkte Sebastian Rode, ergänzte aber: „Nichtsdestotrotz wollen wir drei weitere Punkte holen. Da ist es egal, wer kommt.“

Personell entspannt sich die Situation beim FC Bayern zusehends. Zwar muss der Rekordmeister in den nächsten Wochen auf Jérôme Boateng verzichten, dafür steht Juan Bernat wieder vor der Rückkehr in den Kader. Und auch Rafinha, Franck Ribéry, Mario Götze und Medhi Benatia sind laut Trainer Pep Guardiola auf einem guten Weg und sollen in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung stehen.

Infos zum Gegner 1899 Hoffenheim

Es fehlen: Pirmin Schwegler, Eugen Polanski (beide Oberschenkelprobleme), Kai Herdling (Knieprobleme)

Trainer Huub Stevens: „Das ist ein normales Spiel gegen einen sehr starken Gegner. Für die Jungs ist das ein gutes Spiel - sie können sich zeigen. Ich habe solche Partien als Aktiver immer genossen. Das ist eine sehr starke Mannschaft, die in meinen Augen der Favorit auf den Titel in der Champions League ist. Dieses Team wurde in den vergangenen Jahren hervorragend aufgebaut.“

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