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Zu Gast in Frankfurt

Mit „voller Intensität“ rein in die Englischen Wochen

Zwei Wochen hat der Spielbetrieb in der Bundesliga geruht, nun geht es wieder los. Der FC Bayern gastiert zum Auftakt der „heißen Wochen“ (Thomas Müller) am Samstag bei Eintracht Frankfurt (ab 15:30 Uhr im Liverticker und im Webradio) und möchte nach zuletzt zwei sieglosen Spielen vor der Länderspielpause gegen die Hessen einen gelungenen Auftakt in die drei bevorstehenden Englischen Wochen feiern.

„Die letzten beiden Spiele waren nicht so gut, das wissen wir. Ich bin sicher, dass es in Frankfurt anders wird“, erklärte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti am Freitag vor dem Abschlusstraining seiner Mannschaft an der Säbener Straße. „Wir wissen, was wir falsch gemacht haben. Morgen müssen wir mit voller Intensität spielen, dann werden wir ein gutes Spiel machen.“

Offen ist vor dem ersten von sieben Spielen in den kommenden 22 Tagen allerdings noch, mit welchem Personal der FCB die Reise in die Mainmetropole antreten wird. „Es gibt Spieler, die gestern nicht trainiert haben, aber heute trainieren können“, sagte Ancelotti. Es müsse zunächst die letzte Übungseinheit abwarten und seine zurückgekehrten Nationalspieler genau beobachten. „Nach dem Training entscheide ich die Aufstellung.“

Robben ist bereit - Acelotti ist gewarnt

Immerhin haben sich die Reihen beim Rekordmeister in der zurückliegenden Woche wieder etwas gefüllt. Arjen Robben trainiert nach überstandener Rippenprellung seit ein paar Tagen wieder mit der Mannschaft und „ist bereit“ (Ancelotti) für das Spiel in Frankfurt. Auch der lange verletzte Holger Badstuber ist wieder nah dran am Team, möglicherweise rückt er für den noch angeschlagenen Javi Martínez in den Kader. Dafür musste Franck Ribéry kurzfristig passen, der Franzose lobiriert an muskulären Problemen und trat die Reise nach Frankfurt nicht an. 

Nach dem besten Saisonstart seit 2012 mit zehn Punkten aus den ersten sechs Partien sieht Eintracht-Trainer Niko Kovac für sein Team eine Chance. „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und auch morgen punkten“, sagte der frühere Bayern-Profi am Freitag. „Wir haben zu Hause schon sieben Punkte gegen sehr gute Gegner geholt - Bayern ist die Krönung. Wir werden nicht versuchen, auf Teufel komm' heraus zu stürmen. Aber wir wollen versuchen, Nadelstiche zu setzen und dem Gegner zeigen, dass wir da sind.“

Und auch wenn der letzte Eintracht-Sieg gegen den FCB bereits mehr als sechs Jahre zurückliegt ist Ancelotti gewarnt vor den heimstarken Hessen, die seit fünf Spielen im eigenen Stadion unbesiegt sind. „Frankfurt hat sehr gut gespielt die letzten drei Spiele in Frankfurt, sie haben es gut gemacht. Es wird schwierig für uns, aber wir wollen mit einem guten Spiel zurückkommen.“

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