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Erster gegen Dritter

FCB freut sich auf das „Topmatch“ gegen Hoffenheim

Zum Abschluss der Englischen Wochen vor der letzten Länderspielpause des Jahres steht für den FC Bayern nochmal ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Mit 1899 Hoffenheim fordert am Samstagnachmittag (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCBayern.tv) der derzeitige Tabellendritte den Rekordmeister in der heimischen Allianz Arena heraus. Mit 19 Punkten aus neun Spielen rangieren die Kraichgauer nur vier Zähler hinter dem Spitzenreiter aus München.

„Sie haben es bisher sehr gut gemacht“, lobte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti die Hoffenheimer, die nach zuletzt fünf Siegen in Folge „mit viel Selbstvertrauen“ zum Gastspiel nach München kommen. „Das ist ein wichtiges Spiel, ein Topmatch“, betonte Ancelotti die Bedeutung der Partie. Mit einem weiteren Sieg könnte sein Team die Tabellenführung verteidigen, ehe nach der zweiwöchigen Pause das nächste Spitzenspiel bei Borussia Dortmund ansteht.

„Wir brauchen unsere beste Verfassung, es ist nicht einfach gegen Hoffenheim“, weiß Ancelotti. Neben dem FC Bayern und Aufsteiger RB Leipzig sind die Kraichgauer das einzig ungeschlagene Team in der laufenden Saison. „Sie haben gut gespielt, sie haben eine gute Organisation, viel Intensität und Tempo in ihrem Spiel“, zeigte sich Ancelotti durchaus angetan von der TSG. „Es ist eine gute Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Das wird eine spannende Aufgabe“, ergänzte auch Mats Hummels.

Ribéry muss sich gedulden

Allerdings gab es in den letzten Jahren in der Allianz Arena nichts zu holen für Hoffenheim. Lediglich einen Punkt ergatterte die TSG in sieben Spielen und musste dabei 26 Gegentreffer hinnehmen. Und rechtzeitig zum Spitzenspiel hat Bayern-Torjäger Robert Lewandowski zu alter Treffsicherheit zurückgefunden, traf zuletzt vier Mal in zwei Spielen. Gegen 1899-Torhüter Oliver Baumann erzielte Lewandowski bereits 12 Tore.

Verzichten muss Ancelotti am Samstag lediglich auf Javi Martínez und Franck Ribéry. Während den Spanier noch eine Muskelverletzung im Oberschenkel außer Gefecht setzt, kommt für Ribéry, der am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, die Partie gegen Hoffenheim noch zu früh. „Alle anderen Spieler sind bereit und in guter Verfassung“, erklärte Ancelotti, der die Qual der Wahl hat. „Es ist nicht einfach, über die Aufstellung zu entscheiden. Zwei Spieler müssen auf die Tribüne.“

Auch Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hat mit den Langzeitverletzten Pirmin Schwegler (Innenbandriss) und Mark Uth (Muskelbündelriss im Oberschenkel) zwei Ausfälle zu beklagen. Dennoch geht es für die TSG mit Selbstbewusstsein und großer Vorfreude in das Topduell beim FCB. „Wir haben es uns erarbeitet, dass das ein Spitzenspiel ist“, sagte Nagelsmann, der sich durchaus etwas ausrechnet. „Wenn wir einen guten Tag haben und Bayern keinen Sahnetag erwischt, ist auch in München was drin.“

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