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„Müssen Reaktion zeigen“

Perfekter Rahmen für Samstags-Topspiel

Flutlicht an und ein ausverkauftes Stadion: Besser können die Rahmenbedingungen für das Bundesliga-Topspiel gegen Bayer 04 Leverkusen, welches Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor einigen Tagen als „das wichtigste Spiel dieser Woche“ betitelte, nicht sein.

Nach den beiden Niederlagen gegen Verfolger Borussia Dortmund in der Liga und den FC Rostov in der Champions League empfängt der FC Bayern am 12. Spieltag am Samstagabend (18:30 Uhr, im Liveticker und im Webradio bei FCBayern.tv) das Team von Trainer Roger Schmidt. Angetrieben von über 70.000 Fans in der Allianz Arena will die Mannschaft die vergangenen Auftritte vergessen machen.

Philipp Lahm freut sich auf das Aufeinandertreffen. „Was erwarte ich? Ein Spitzenspiel, weil Leverkusen in der Champions League spielt.“ Der Kapitän nimmt sich und seine Mannschaft in die Pflicht. „Wichtig ist, dass wir schnell aus den Fehlern lernen und am Samstag ein anderes Gesicht zeigen.“ In diesen Worten wird die Devise deutlich, die der Weltmeister vorgibt: Kopf hoch und Brust raus.

Mit dieser Einstellung wollen die Münchner Geschichte wiederholen. Als der FCB nämlich letztmals die Tabellenführung verlor (am 2. Spieltag der Saison 2015/16), folgte im Spiel darauf ein 3:0-Heimsieg – gegen Leverkusen an einem Samstagabend.

„Wir müssen eine Reaktion zeigen und haben gegen Leverkusen eine großartige Möglichkeit, wieder zurück zu kommen. Ich bin zuversichtlich und habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft“, meinte Trainer Carlo Ancelotti, der Leverkusens Spielweise als „aggressiv gegen den Ball und mit sehr hoher Intensität“ analysierte.

Der Italiener hat für dieses Spitzenspiel auch wieder mehr Personal zur Auswahl, denn Arjen Robben, Javi Martínez, Manuel Neuer und Arturo Vidal stehen zur Verfügung. „Jérôme Boateng musste das Training früher beenden, weil er sich nicht wohl gefühlt hat. Wir wollten daher kein Risiko eingehen und werden erst am Samstag über einen Einsatz entscheiden.“ Verzichten muss Ancelotti nur auf den langzeitverletzten Kingsley Coman.

Die Gäste hingegen werden ohne die verletzten Karim Bellarabi, Lars Bender und Joel Pohjanpalo, dafür aber mit einer großen Portion Selbstvertrauen anreisen, nachdem seit Dienstag klar ist, dass man in der Königsklasse überwintern wird. „Die vorzeitige Achtelfinalqualifikation gibt Rückenwind, den wir gerne mitnehmen“, meinte Roger Schmidt. Dennoch ist der Respekt vor dem Rekordmeister groß. „Gegen Bayern spielen wir gegen das Gerüst der deutschen Nationalmannschaft. Man darf die zwei Niederlagen nicht überbewerten. Bayern verfügt wie kaum ein Team in der Liga und in Europa über sehr viel Erfahrung.“

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