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CL-Auftakt gegen Anderlecht

Mit Dominanz „Gruppe von Anfang an anführen“

Die Königsklasse ist wieder in der Stadt. Am Dienstagabend (20:45 Uhr im Live-Ticker und Webradio auf fcbayern.com) startet der FC Bayern mit einem Heimspiel in die Champions-League-Saison 2017/18. Die Vorfreude auf das Duell mit dem RSC Anderlecht ist groß und Carlo Ancelotti blickt der neuen Spielzeit zuversichtlich entgegen. „Wir sind besser als im letzten Jahr. Ich hoffe, wir können das im ersten Spiel zeigen“, so der Trainer am Montag.  

„Wir freuen uns, dass die Champions League wieder los geht, das hat viel zu lange gedauert“, meinte Joshua Kimmich mit Blick auf den letzten Königsklassen-Auftritt im Viertelfinal-Rückspiel in Madrid. Eine Gelb-Rote Karte aus ebendieser Partie verhindert, dass Arturo Vidal am Dienstag mit dabei sein kann. Neben dem Chilenen werden auch die verletzten David Alaba (Kapselverletzung) und Juan Bernat (Syndesmosebandriss) fehlen, ein Einsatz des angeschlagenen Franck Ribéry entscheidet sich nach dem Abschlusstraining.

Boateng im Kader

Dafür wird Jérôme Boateng wieder im Kader sein und mithelfen können, dass der FCB zum 14. Mal in Folge das Auftaktspiel gewinnt. Die drei Punkte gegen Anderlecht sind für Manuel Neuer von großer Bedeutung: „Es ist wichtig gut zu starten. Vor allem wenn man ein Heimspiel hat. Wir wollen präsent sein und die Gruppe von Anfang an anführen.“

Dementsprechend „werden wir uns gut vorbereiten, um sehr viel über ihr Spiel zu wissen“, erklärte der Kapitän. So soll auch die Niederlage vom Wochenende in Vergessenheit geraten. „Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen. Wir müssen den Ball schnell laufen lassen. Wir müssen versuchen dominant zu agieren, uns Torchancen zu erspielen und uns dann belohnen“, forderte Neuer.

Zurückhaltende Belgier

Anderlecht ist kein allzu bekannter Gast in der Allianz Arena. Das letzte Aufeinandertreffen mit den Belgiern fand in der Saison 2007/08 im UEFA Cup statt. Dennoch hat Ancelotti viel Respekt vor dem Gegner. „Anderlecht ist ein gutes Team. Sie spielen mit einer guten Organisation und haben viele Möglichkeiten in der Offensive. Wir müssen uns einen guten Plan zurecht legen und uns auf uns konzentrieren“, analysierte der 58-Jährige.

Bei den Belgiern läuft es in der aktuellen Saison noch gar nicht rund. Auch wenn der Tabellen-Zehnte der Jupiler Pro League am Wochenende einen Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg ummünzen konnte. „Mich beschäftigt, dass unsere Balleroberung und das Offensivspiel harzt“, ärgerte sich Trainer René Weiler. Dementsprechend gibt sich der Schweizer vor dem Aufeinandertreffen mit den Bayern zurückhaltend: „Wir werden uns bestmöglich verkaufen und versuchen, den Bayern alles abzuverlangen. Doch es wird wohl wenig zu gewinnen geben.“

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