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Auftakt in englische Wochen

FCB startet in Hoffenheim in „wichtige Phase“

Jetzt geht es richtig los. Mit der Auswärtspartie am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim (18:30 Uhr, live im Ticker und im Webradio auf fcbayern.com) startet der FC Bayern in die ersten englischen Wochen der Saison. „Jetzt beginnt eine wichtige Phase“, freute sich Carlo Ancelotti am Freitag vor den Pressevertretern auf den September. Sieben Spiele in der Bundesliga und Champions League stehen an. Gut, dass der 58-Jährige auf den Großteil des Kaders zurückgreifen kann.

„Die Mannschaft ist fit, fast alle sind in einer guten Verfassung von den Länderspielen zurückgekommen“, zeigte sich Ancelotti zufrieden. Lediglich David Alaba verletzte sich und wird ebenso fehlen wie Juan Bernat (Syndesmosebandriss) und Jérôme Boateng, für den ein Einsatz noch zu früh kommen würde. „Bei Vidal und James (erst am Donnerstag von der Nationalmannschaft zurückgekehrt, Anm. d. Red.) werden wir nach dem Abschlusstraining entscheiden“, erklärte der Italiener.

Rotation angekündigt

Anstelle von Alaba wird wohl Rafinha ins Team rücken, „er hat das gegen Dortmund im Supercup auch sehr gut gemacht“, meinte Ancelotti. Die übrigen Positionen hielt sich der Trainer noch offen. „In den nächsten Wochen sind alle Spieler wichtig, deswegen setze ich auf Rotation. Keiner hat eine Garantie zu spielen“, betonte Ancelotti, der vor dem aktuell Tabellen-Vierten großen Respekt hat.

„Hoffenheim ist eine gefährliche Mannschaft“, warnte er. Die Kraichgauer fügten dem FCB die letzte Niederlage in der Liga zu und in der vergangenen Saison holten die Bayern lediglich einen Punkt gegen die TSG. „Sie haben immer noch die gleiche Identität, auch wenn sie wichtige Spieler abgeben mussten“, sagte der Cheftrainer und meinte dabei auch Niklas Süle und Sebastian Rudy, die mittlerweile das FCB-Trikot tragen.

Hoffenheimer Verletzungssorgen

Klar, dass die beiden sich auf das Spiel freuen und Rudy warnte bereits vor dem gegnerischen Trainer: „Ich denke, er wird sich einen Plan zurechtlegen, wie er sich Chancen erhofft.“ Die Aussagen von Julian Nagelsmann untermauern diese Befürchtung. „Wir haben jedenfalls das Gefühl, dass wir sie ärgern können“, erklärte der 30-Jährige, der mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat.

Bayern-Leihgabe Serge Gnabry (Sprunggelenkverletzung) und Stürmer Adam Szalai (Adduktoren) fallen definitiv aus. Hinter den Einsätzen von Kevin Vogt (Innenbandblessur im Knie), Benjamin Hübner (Oberschenkelprobleme) und Steven Zuber (angeschlagen) steht ebenfalls noch ein Fragezeichen. „Es sieht nicht ganz so rosig aus“, meinte Nagelsmann, der dennoch nicht aufgeben möchte: „Wenn die Bayern keine optimale Tagesform haben und wir eine sehr gute, dann haben wir eine Chance, was zu holen.“

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