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Neuer und Robben fehlen in Gelsenkirchen

Ancelotti will „Leistung bestätigen“

Mit knapp 15 Minuten Verspätung kam Carlo Ancelotti am Montagnachmittag zum Pressegespräch. Sein Terminplan ist derzeit vollgepackt. Erst vor zwei Tagen stand das Spiel gegen Mainz auf dem Programm und am Dienstag wartet mit dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 (20:30 Uhr live im Ticker und im Webradio) schon der nächste schwere Gegner auf den FC Bayern. Mit der Leistung vom vergangenen Wochenende im Rücken geht der Italiener diese Aufgabe aber hochmotiviert an.

„Wir haben gegen Mainz sehr gut gespielt und die Punkte geben uns noch mehr Selbstvertrauen. Wir wollen diese Leistung gegen Schalke bestätigen“, meinte der 58-Jährige vor den Journalisten. Eigentlich könnte er nach dem nahezu tadellosen Auftritt gegen den FSV nach dem Motto „never change a winning team“ verfahren. „Ich glaube, dass in diesem Moment Rotation wichtig ist, um die Spieler motiviert und in Form zu halten“, verneinte Ancelotti diese Option.

Robben erkrankt, Neuer verletzt

Neben den langzeitverletzten Juan Bernat und David Alaba muss der Chefcoach außerdem noch auf Arjen Robben, der mit einer Grippe ausfällt, und Kapitän Manuel Neuer, der sich am linken Fuß verletzte, verzichten. Auch die kommenden Partien – bereits am Freitag kommt der VfL Wolfsburg und nächste Woche steht die Reise zum Champions-League-Topspiel nach Paris auf dem Programm – werden keinen Einfluss auf die Aufstellung haben, wie Ancelotti versicherte: „Wir sind fokussiert auf dieses Spiel, denn es ist sehr wichtig. Schalke hat neun Punkte.“

Ebenso viele wie der FCB. „Domenico Tedesco macht sehr gute Arbeit. Sie sind gut in die Saison gestartet und spielen mit einer guten Organisation, defensiv wie offensiv“, lobte Ancelotti sein gegenüber, der die Knappen seit Saisonbeginn trainiert. Wenig verwunderlich, dass dieser nach drei Siegen in den ersten vier Spielen voller Optimismus in die Partie gegen den Rekordmeister geht. „Wir müssen mutig spielen und werden uns zerreißen“, kündigte der 32-Jährige an.

Vorheilhaft für den gebürtigen Italiener ist auch, dass er lediglich auf den ehemaligen Münchner Alessandro Schöpf verzichten muss. Außerdem werden sich die Schalker einmal mehr auf ihr Publikum verlassen können. „Ich weiß, dass sie ein tolles Stadion haben, eines der schönsten in Deutschland. Viele Fans werden gegen uns sein. Aber wir sind daran gewohnt. Das kann auch Motivation sein“, meinte Corentin Tolisso vor seiner ersten Reise in die Veltins-Arena.

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