präsentiert von
Suchen Fill-1
Menü
Jahres-Finale ohne Thiago

Mit Energie und Entschlossenheit ins letzte Spiel gegen Wolfsburg

Increase font size Schriftgröße

Vorhang auf für den finalen Akt im Fußballjahr 2019. Mit dem Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im kostenfreien Webradio bei fcbayern.com) beschließt der FC Bayern die Hinrunde der laufenden Saison und verabschiedet sich zugleich nach 26 Pflichtspielen in die wohlverdiente Winterpause. Zuvor aber will der Rekordmeister seine starke Serie fortsetzen und im insgesamt 27. Pflichtspiel gegen den VfL vor eigenem Publikum den 25. Sieg einfahren (bei zwei Remis).

 

Das letzte Duell in der Allianz Arena gewann der FC Bayern im Mätz 2019 klar mit 6:0. 

Die Ausgangslage

Nach dem Last-Minute-Sieg am Mittwochabend beim SC Freiburg hat der FC Bayern den Rückstand auf das punktgleiche Duo aus Leipzig und Mönchengladbach auf vier Zähler verkürzt. Mit einem Erfolg zum Jahresabschluss könnten die Münchner auf Tuchfühlung bleiben und nach der Winterpause voll angreifen. „Es geht darum, dass wir entschlossen und mit der Energie, die uns zur Verfügung steht, in das Spiel reingehen“, sagte Trainer Hansi Flick vor den letzten 90 Minuten.

Die aktuelle Tabellenkonstellation bezeichnete Flick als „Momentaufnahme“, der er nicht allzu große Bedeutung beimessen wollte. „Wir haben Spieltag 17, das heißt, die Vorrunde ist zu Ende. Aber es sind noch so viele Spiele zu spielen, so viele Punkte zu vergeben. Wichtig ist, dass wir am Samstag gewinnen wollen und es auf dem Platz zeigen.“

Der Gegner

Der VfL legte einen starken Saisonstart hin und blieb die ersten neun Spieltage ungeschlagen, ehe es in Dortmund die erste Niederlage setzte. Mit 16 Gegentreffern stellt Wolfsburg aktuell die beste Abwehr der Liga, auch auswärts kassierte der VfL erst sechs Gegentore. Dass die Niedersachsen derzeit nur den achten Tabellenplatz belegen liegt vor allem an der ausbaufähigen Torausbeute. 18 eigene Treffer stehen nach 16 Spieltagen zu Buche, nur Fortuna Düsseldorf hat weniger Tore erzielt (16). Im letzten Spiel gegen den FC Schalke 04 gaben die Wolfsburger 27 Torschüsse ab, am Ende hieß es aber nur 1:1. Und nun geht es gegen den FC Bayern, gegen kein anderes Team kassierte Wolfsburg in der Bundesliga so viele Niederlagen (34) und Gegentore (109).

Das Personal

Auch im letzten Spiel des Jahres bleibt die Personalsituation beim Rekordmeister angespannt. Von den zuletzt verletzten und angeschlagenen Spielern kehrt bis Samstag keiner zurück, dazu muss Flick gegen Wolfsburg auch auf den gesperrten Thiago (5. Gelbe Karte) verzichten. „Wir haben elf gesunde Feldspieler, dazu die fünf Youngster“, gab Flick Einblick in den ihm zur Verfügung stehenden Kader. 

Beim VfL steht hinter dem Einsatz von Wout Weghorst und Daniel Ginczek ein Fragezeichen. Torjäger Weghorst (7 Treffer) laboriert an Fieber, Ginczek klagte am Freitag über Halsschmerzen. Ein Einsatz werde sich voraussichtlich „erst kurzfristig“ entscheiden, so Trainer Oliver Glasner.

Das sagen die Trainer

Hansi Flick: „Wir wollen die Vorrunde mit einem Heimsieg abschließen und uns von unseren Fans mit tollen 90 Minuten verabschieden. Wir sind entschlossen, das Letzte rauszuholen. Wolfsburg ist eine Mannschaft, die eine gewisse Robustheit und Kopfballstärke hat und auch Spieler, die fußballerisch sehr gut sind. Wir können uns auf eine Mannschaft einstellen, die alle Facetten bieten kann. Es wird sicher nicht einfach werden.“

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): „Wir sind in einer guten Verfassung, die Spieler freuen sich auf das letzte Auswärtsspiel. Die letzten Auftritte haben uns nochmal viel Selbstvertrauen gegeben. Wir fahren nach München und werden versuchen, den Bayern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir gehen das Spiel mit dem gleichen Ziel an, wie jedes andere auch: das Spiel zu gewinnen. Ich weiß natürlich auch, dass das der VfL Wolfsburg noch nie geschafft hat. Vielleicht ist das nochmal eine kleine Extra-Motivation für die Spieler.“

Top-Fact zum Spiel

Rundes Jubiläum zum Jahresabschluss. David Alaba steht am Samstag gegen den VfL Wolfsburg vor seinem 250. Bundesligaspiel. Sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feierte Alaba vor fast genau zehn Jahren: Am 6. März 2010 wurde er im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (1:1) in der 73. Minute für den angeschlagenen Diego Contento eingewechselt. Mit 17 Jahren und 255 Tagen war Alaba damals der jüngste Bundesligaspieler aller Zeiten in die Geschichte des FC Bayern. Seither ist er eine feste Größe im Kader des Rekordmeisters, für den er 22 Tore erzielte und 22 Vorlagen gab.

Zum Genießen: Lewandowskis Fünf-Tore-Gala gegen Wolfsburg 2015 👇

Weitere Inhalte