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Flyeralarm Frauen-Bundesliga

„Mit Teamgeist und Leidenschaft“: FCB-Frauen wollen gegen Potsdam nachlegen

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Mit dem 3:0-Heimsieg gegen Hoffenheim feierten die FC Bayern Frauen direkt einen gelungen Re-Start der Flyeralarm Frauen-Bundesliga. Nun wollen die Münchnerinnen diesen Schwung als gefestigter Tabellenzweiter beibehalten und nachlegen: Am 18. Spieltag (Sonntag, 14 Uhr) trifft der FCB auswärts auf Turbine Potsdam und auch diese Partie wird unter strengen Hygienevorschriften und ohne Zuschauer stattfinden. Auf FC Bayern.tv liveMagenta Sport oder im Sportschau-Livestream können Bayern-Fans das Spiel trotzdem mitverfolgen (alle Infos zu TV-Übertragungen).

Volle Tanks

Das Team von Cheftrainer Jens Scheuer konnte nach dem 3:0-Re-Start-Sieg gestärkt in die Trainingswoche starten und sich auf das Potsdam-Spiel vorbereiten. Die Brandenburgerinnen mussten hingegen zuerst eine bittere 2:3-Niederlage in der Bundesliga beim SC Freiburg hinnehmen. Am Mittwoch folgte mit einem 1:3 gegen die SGS Essen dann das Aus im DFB-Pokal. Verena Schweers warnte aber davor, den Tabellensechsten deshalb zu unterschätzen: „Sie haben jetzt zwei Mal verloren, dementsprechend angefixt werden sie es gegen uns angehen. Die eineinhalb freien Tage am Anfang der Woche haben uns aber auf jeden Fall gut getan, weil das Spiel gegen Hoffenheim doch sehr intensiv war.“

Unangenehmer Gegner

Ein ähnlich intensives Spiel erwarten die Bayern für Sonntag: „In Potsdam ist es immer schwierig zu spielen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie wie immer mit sehr hoher Intensität spielen, denn die Mannschaft ist immer sehr fit und zweikampfstark“, sagte Carina Wenninger. „Wir wollen mit allem, was wir haben, dagegenhalten und die gleiche Leidenschaft und denselben Teamgeist an den Tag legen, wie gegen Hoffenheim“, ergänzte Linda Dallmann.

Starker Zusammenhalt

Go Bayern! Der Schlachtruf vor Spielanpfiff zeigte zuletzt auch mit Hygieneabstand seine Wirkung.

Beim Auftakt gegen die TSG war der besagte Teamgeist deutlich zu sehen: „Wir hatten uns in der Corona-Pause viel vorgenommen und wollten vor allem als Mannschaft geschlossen auftreten. Wir sind als Team auf dem Platz gestanden und haben viele Emotionen reingebracht“, blickt Wenninger auf die erste Partie nach dem Re-Start zurück.

Auf schweres Auswärtsspiel vorbereitet

Das kommende Spiel wird Scheuer und seiner Mannschaft nicht weniger abverlangen: „Die Partien in Potsdam sind immer schwere Auswärtsspiele. Das wissen wir und darauf sind wir vorbereitet. Potsdam hat eine hohe Qualität im Kader und es wird am Sonntag mit Sicherheit eines der schwersten Auswärtsspiele, die wir diese Saison noch vor uns haben“, analysierte der Cheftrainer den Gegner. „Aber ich bin mir sicher, dass wir auch dort erfolgreich bestehen werden, wenn wir mit der gleichen Einstellung, dem gleichen Fokus wie gegen Hoffenheim in das Spiel gehen“, so Scheuer.

Scheuer (r.) und Co-Trainer Marco Knirsch während des Warm-ups.

Ende Oktober 2019 gab es im Hinspiel gegen Turbine Potsdam zwar einen souveränen 3:1-Sieg, Selbstläufer sind die Partien gegen die Turbinen aber keinesfalls, wie ein Blick auf die bisherige Bilanz beweist: Obwohl in den vergangenen Jahren meist die Bayern als Sieger vom Platz gingen, gab es auch kürzlich öfter Unentschieden. Insgesamt liegt Potsdam im direkten Vergleich sogar noch vor den Münchnerinnen: Von 51 Bundesliga-Duellen, konnten die Bayern-Frauen 20 Partien für sich entscheiden, 24 Mal mussten sie sich geschlagen geben, sieben Mal gab es ein Remis.

Breiter Kader zur Verfügung

Bis auf Emily Gielnik, die nach einem Muskelbündelriss noch länger ausfallen wird, sind fast alle FCB-Spielerinnen einsatzbereit. „Bei ein paar Spielerinnen ist der Einsatz für Sonntag noch nicht sicher. Aber unsere medizinische Abteilung gibt Vollgas, dass alle im Kader zur Verfügung stehen“, so Cheftrainer Jens Scheuer optimistisch.

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