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Bundesliga 10. Spieltag
  • 81' Serge Gnabry
FC Bayern München
1 : 1
(0:0)
SC Freiburg
  • 89' Lucas Höler
  • 81' Serge Gnabry
  • 89' Lucas Höler
Nach vier Siegen in Folge

Gegen Freiburg die Serie ausbauen

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Endlich wieder dahoam! Genau vier Wochen nach dem letzten Heimspiel in der Allianz Arena und zuletzt vier Pflichtspielen in der Fremde steht für den FC Bayern am Samstag endlich wieder ein Spiel vor eigenem Publikum an. Am 10. Bundesliga-Spieltag empfängt der deutsche Rekordmeister den SC Freiburg (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio) und könnte mit einem Sieg den Zwei-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund möglicherweise weiter verringern.

„Wir haben jetzt vier Spiele in Serie gewonnen und wollen das fünfte Spiel auch gewinnen, um in der Liga weiter dabeizubleiben“, erklärte Bayern-Trainer Niko Kovac am Freitag nach dem Training seiner Mannschaft an der Säbener Straße. Im Hinblick auf die kommenden Aufgaben in der Champions League gegen AEK Athen und beim BVB in einer Woche sei es wichtig, „dass wir das morgige Spiel erfolgreich gestalten. Mit Siegen kann man sich Selbstvertrauen holen“, meinte Kovac weiter.

Dabei hat Kovac im Vergleich zum Pokalspiel am vergangenen Dienstag beim SV Rödinghausen personell wieder mehr Alternativen. „Alle die erkrankt waren oder Probleme hatten, sind dabei, so dass wir morgen mit gesunden 16 Feldspielern den Kader bestücken können“, betonte Kovac. Im Klartext bedeutet dies: Mats Hummels, Jérôme Boateng, James und Arjen Robben, der in der Vorwoche in Mainz zudem eine Gelb-Rot-Sperre verbüßen musste, stehen wieder zur Verfügung.

Wer ersetzt Thiago?

Dafür muss der FCB mehrere Wochen auf Thiago (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten. Der spanische Nationalspieler habe bislang eine „außerordentlich gute Saison gespielt“, lobte Kovac, „umso ärgerlicher ist es, dass er jetzt verletzt ausfällt“. Von den technischen Fähigkeiten sei dafür im Mittelfeld „ohne Zweifel“ James Rodríguez geeignet, die Lücke zu schließen. Aber auch Leon Goretzka, Renato Sanches und Thomas Müller stellen mögliche Optionen dar.

Den Tabellen-Elften aus Freiburg, der nur eines der letzten sieben Ligaspiele verloren hat, lobte Kovac als „unbequeme Mannschaft, die läuferisch sehr stark und spielerisch top ist. Die Freiburger spielen eine richtig gute Saison.“ Allerdings reisen die Breisgauer personell dezimiert nach München. Torjäger und Ex-Bayer Nils Petersen zog sich bei der DFB-Pokalniederlage gegen Holstein Kiel eine Muskelverhärtung zu und fällt ebenso aus wie Lukas Kübler, Jerôme Gondorf, Florian Niederlechner, Amir Abrashi, Brandon Borrello und Caleb Stanko. Zudem droht der Ausfall der angeschlagenen Manuel Gulde und Luca Waldschmidt.

Trotz der angespannten Personalsituation werde man „alles tun und mit Mut und Entschlossenheit nach München fahren“, betonte SC-Trainer Christian Streich. „Für mich ist das auch immer etwas Besonderes. Natürlich hat man Respekt vor Bayern München, aber wir wollen sie schon so bekämpfen, dass es auch mal klappt, dort nicht zu verlieren“, sagte Streich, der jedoch in fünf Gastspielen noch keinen Punkt holte. „Es ist immer alles möglich, jedes Spiel hat seine eigene Geschichte.“