"Hätten zwei klare Elfmeter kriegen müssen"

Text vorlesen
icon
Schrift vergrößern
icon

Bitteres Unentschieden in Potsdam: Die FC Bayern Frauen sind am 5. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga nicht über ein 1:1 gegen Turbine Potsdam hinausgekommen. Nach einer verschlafenen Anfanhsphase gewannen die Münchnerinnen die Kontrolle zurück, konnten sich jedoch nicht belohnen. Für Diskussionen sorgten nicht gegebene Elfmeter für die Bayern.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Wörle: „Potsdam hat von Beginn an mächtig Druck gemacht und wir haben die Anfangsphase etwas verschlafen. Aber mit jeder Minute sind wir besser ins Spiel gekommen. Nach unserem Ausgleich war es ein intensives, ausgeglichenes Spiel, bei dem wir noch vor der Pause gute Torchancen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Spiel klar dominiert und kontrolliert. Lediglich das zweite Tor hat gefehlt. Wir hatten einige aussichtsreiche Torchancen und hätten zudem zwei klare Elfmeter kriegen müssen. Meine Mannschaft hat eine starke zweite Hälfte gespielt und hätte den Sieg verdient gehabt. Angesichts der Belastung in dieser Woche bin ich mit der Leistung insgesamt zufrieden."

Leonie Maier: „Die ersten 20 Minuten sind wir leider nicht so ins Spiel reingekommen und hatten dann auch noch Glück, dass der Elfmeter nicht reingeht. Wir haben uns aber dann in das Spiel reingekämpft und die 2. Halbzeit dominiert. Leider war das Glück dann nicht auf unserer Seite, wir hätten zudem mindestens einen Elfmeter bekommen müssen."

Kristin Demann:„Wir haben uns das Leben leider selber schwer gemacht, weil wir die 10 Minuten leider verschlafen haben. Das 1:1 war in der Phase enorm wichtig. Danach hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Es war von beiden Seiten ein Duell mit offenem Visier. Ich denke, mit etwas mehr Glück bei den Aluminiumtreffern oder eventuell einem Elfmeterpfiff können wir das Spiel auch für uns entscheiden. Trotz des Punktverlustes glaube ich, dass wir einen guten Fight geliefert haben und am Mittwoch dort weitermachen werden."

Dominika Skorvankova: „Potsdam hat besser angefangen aber nach dem vergebenen Elfmeter sind wir besser ins Spiel gekommen. Die zweite Hälfte hatten wir deutlich mehr Ballbesitz. Potsdam hatte zwar ein paar gefährliche Situationen, aber viel haben wir nicht zugelassen. Dann haben wir mehrmals nur den Pfosten getroffen, das war sehr unglücklich. Ich hatte den Ball schon drin gesehen. Und meiner Meinung nach hätten wir auch einen Elfmeter bekommen müssen. Jetzt müssen wir erst schnell regenerieren und nach vorne schauen, am Mittwoch steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm."


Diesen Artikel teilen