Däbritz: „Die Enttäuschung ist riesengroß“

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Nach der 0:4-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist der Traum vom erneuten Einzug ins DFB-Pokal-Finale beendet. „Die Enttäuschung ist riesengroß", meinte hinterher eine niedergeschlagene Sara Däbritz. Die Titelverteidigerinnen waren an diesem Sonntag im FC Bayern Campus einfach zu stark. „Wir waren ihnen heute in Sachen Zweikampfverhalten, zweite Bälle und Umschaltverhalten unterlegen", musste die Mittelfeldspielerin anerkennen.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick

Thomas Wörle: „Wir waren nicht in der Lage, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir haben uns schwer getan, ins Spiel rein zu kommen. Wir haben nicht wirklich griffig, handlungsschnell und frisch gewirkt. Der Gegner war sofort da. Wir konnten kaum Torchancen kreieren. Sie machen das erste Tor durch einen Konter und legen eins nach. In der Halbzeitpause haben wir uns viel vorgenommen und hatten einen lichten Moment, wo Beerensteyn auf Däbritz ablegt und wir den Anschlusstreffer verpassen. Aber das war eigentlich die einzige Möglichkeit. Wir haben es zwar in der zweiten Halbzeit besser gemacht, als in der ersten, bekommen aber wieder aus der ersten gefährlichen Situation das dritte Tor. Dann haben alle gespürt, dass es heute kaum möglich ist, ran zu kommen."

Simone Laudehr: „Wenn man das Resultat sieht, dann sind das zwei Welten. Wir waren nicht ganz da und haben nicht das gemacht, was wir vorhatten. Wir haben in der ersten Halbzeit zwei ganz dumme Tore bekommen. In der zweiten Halbzeit passiert mir dann das Eigentor. Ich war mit der Zehenspitze früher dran, wollte klären und er geht ins Kreuzeck. Solche Dinge passieren. Jetzt müssen wir den Mund abputzen, regenerieren und weiter geht's."

Verena Schweers: „Wir haben uns viel vorgenommen, sind aber leider nicht ins Spiel gekommen. Nach dem 0:1 und dem 0:2 haben wir versucht weiterzumachen, es aber nicht geschafft. Dann sind wir ganz gut aus der Kabine gekommen, bekommen aber unerklärlich das 0:3. Dann war das Spiel eigentlich gegessen. Leider haben wir kämpferisch nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben und konnten spielerisch nicht zeigen, was wir in den letzten Wochen gespielt haben. Daher ist es umso enttäuschender, dass wir kurz vor dem Pokal-Finale ausgeschieden sind."

Sara Däbritz: „Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben uns das Ziel gesetzt, ins Finale einzuziehen und das haben wir nicht geschafft. Wolfsburg ist verdient ins Finale eingezogen. Wir waren ihnen heute in Sachen Zweikampfverhalten, zweite Bälle und Umschaltverhalten unterlegen. Sie waren auch eiskalt und haben die Chancen ausgenutzt. Wir konnten leider nicht gegenhalten."


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