Erleichterung und Selbstkritik: UWCL-Achtelfinaleinzug trotz 0:1-Heimniederlage

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„Das war heute nicht genug", bescheinigte Kapitänin Carina Wenninger sich und ihren Teamkolleginnen nach der 0:1-Heimniederlage gegen Göteborg FC. Zumindest nicht genug für den anvisierten Sieg. Für ein Weiterkommen ins Achtelfinale der UEFA Women's Champions League hat es trotzdem gereicht - dank des 2:1-Erfolgs im Hinspiel.

Die Stimmen zum Spiel

Jens Scheuer, Cheftrainer: „Wir sind erleichtert, dass wir ins Achtelfinale eingezogen sind. Wir wollten das Spiel heute jedoch gewinnen und ein gutes Spiel absolvieren. Wir hatten einige gute Einschussmöglichkeiten, die muss man auf diesem Niveau einfach nutzen. Dann ist viel früher Ruhe im Spiel. So war es bis zum Schluss eng, auch wenn kein weiterer Treffer gegen uns in der Luft lag."

Carina Wenninger: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben uns immer mehr Kontrolle erarbeitet. Anschließend hatten wir etliche Chancen, diese jedoch nicht genutzt. Einen Moment haben wir dann einfach nicht konsequent genug verteidigt und bekommen ein Tor gegen uns. Wir wollten auf Sieg spielen und das Spiel heute gewinnen. Das ist uns nicht gelungen. Das war heute zu wenig."

Kathrin Hendrich: „Wir wollten heute so früh wie möglich den Deckel zu machen und früh in Führung gehen. Leider haben wir uns beim Pass ins letzte Drittel schwer getan, da waren wir zu harmlos. Durch einen Gegentreffer nach einem Standard und einer Unachtsamkeit macht man den Gegner dann nochmal stark. Das hätte nicht sein müssen. Aber wir sind froh, dass wir jetzt eine Runde weiter sind."