Drei Fragen zum Frauenfußball an Julian Nagelsmann

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Am Dienstagabend starten die FC Bayern Frauen um 21 Uhr (MEZ) mit dem Auswärtsspiel bei Benfica Lissabon in die Gruppenphase der UEFA Women's Champions League. Julian Nagelsmann hat seinen Trainer-Kollegen bei den Frauen, Jens Scheuer, und dessen Team vor der CL-Reise besucht und wünscht den Münchnerinnen für den Start in die Königsklasse viel Erfolg.

Drei Fragen an Nagelsmann

Herr Nagelsmann, Sie waren vor Kurzem Gast beim Training der FC Bayern Frauen. Hatten Sie zuvor schon Berührungspunkte mit dem Frauenfußball?
„In Hoffenheim und auch in Leipzig war ich immer wieder mal beim Training und auch bei den Spielen der Frauen. Die Trainerin aus Leipzig, Katja Greulich, war auch mit mir im Fußballehrer-Lehrgang und wir haben uns immer wieder ausgetauscht. Ich finde es einfach wichtig, dass man im gesamten Klub untereinander Austausch hat und eine Verbindung schafft. Ich glaube, dass der Frauenfußball generell nicht die große Aufmerksamkeit bekommt und darunter auch leidet. Und wenn Leute aus dem Männerfußball da Präsenz zeigen und mal vorbeischauen, ist das ganz wichtig und richtig, finde ich. Mein Besuch beim Training war aber weniger für die Öffentlichkeit gedacht, sondern einfach für die Mannschaft und das Team, das ich kennenlernen will."

Was haben Sie bisher so von den Bayern-Frauen mitbekommen?
„Dass sie sehr erfolgreich sind, ähnlich wie die Männer. Dass sie sich, denke ich, in den letzten Jahren immer mehr zu einer Topadresse auch bei den Frauen entwickelt haben. Jetzt spielt Bayern auch in Europa eine immer gewichtigere Rolle. Ich habe vor ein paar Jahren auch ein Champions-League-Spiel der Bayern-Frauen im Grünwalder angeschaut, damals gegen Paris."

Was wünschen Sie dem Team für die CL-Gruppenphase?
„Ein guter Start in der Gruppenphase ist immer wichtig. Du hast in der Liga deutlich mehr Chancen, auch mal ein schlechtes Spiel auszumerzen. Das ist in der Champions League einfach nicht der Fall. Daher wünsche ich Jens Scheuer und seinem Team einen ähnlich guten Start, wie wir ihn in Barcelona hatten."

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