

Die U17-Juniorinnen der FC Bayern Frauen nahmen in der ersten Woche der Osterferien am renommierten IberCup im portugiesischen Cascais teil. In Gruppe A traf der Bayern-Nachwuchs auf hochkarätige Gegnerinnen aus aller Welt.
Zum Auftakt spielten die Münchnerinnen gegen das US-amerikanische Team USYS ODP, eine Auswahl des Olympic Development Program (ODP) mit einigen der besten Nachwuchsspielerinnen der Vereinigten Staaten. Trotz einer überzeugenden ersten Halbzeit unterlag die Mannschaft von Trainer Max Steffen den späteren Turniersiegerinnen knapp mit 1:2.

Auch in der zweiten Begegnung gegen die späteren Finalistinnen von Manchester City startete die U17 mutig und dominant, konnte das hohe Tempo jedoch nicht über die gesamte Spielzeit halten und verlor erneut mit 1:2. Im abschließenden Gruppenspiel gegen RB Ōmiya Ardija aus Japan setzten die Münchnerinnen die Gegnerinnen über die komplette Spielzeit unter Druck und feierten einen verdienten 2:0-Erfolg. Im Viertelfinale unterlag die U17 dem Sevilla FC schließlich mit 0:3.

Im Vordergrund stand für die Münchnerinnen jedoch nicht das Ergebnis, sondern der Vergleich mit internationalen Topteams, das Sammeln wertvoller Erfahrungen sowie die Weiterentwicklung – sowohl individuell als auch im mannschaftlichen Zusammenspiel.
„Als Mannschaft noch einmal enorm zusammengerückt“
U17-Cheftrainer Max Steffen zog folgendes Fazit: „Im Turnierverlauf ist es uns leider nicht gelungen, unsere gewohnten Stärken über alle Partien hinweg abzurufen. Zwar hatten wir immer wieder Phasen, in denen wir den Gegner klar dominiert haben, jedoch fiel es uns schwer, dieses Niveau konstant zu halten. Natürlich hätten wir uns gewünscht, sportlich noch weiter zu kommen, doch das war nicht das vorrangige Ziel dieser Woche. Die Mädels haben vielfach Verantwortung übernommen und sich sehr reflektiert mit ihren Leistungen auseinandergesetzt. Vor allem abseits des Platzes sind wir als Mannschaft noch einmal enorm zusammengerückt und haben gemeinsam wertvolle Zeit in Lissabon und am Strand verbracht.“
U15-Juniorinnen beim Generation adidas Cup in Florida im Einsatz

Für die U15-Juniorinnen der Doublesiegerinnen ging es in der vergangenen Woche in die USA. Wie schon im Vorjahr starteten die Münchnerinnen beim renommierten Generation adidas Cup in Florida. In der Altersklasse U16 trat der Bayern-Nachwuchs in Gruppe B an und traf zum Auftakt auf die Girls Academy Red. Nach einer umkämpften Partie musste sich die Mannschaft von Trainerin Ivon Karras trotz couragierter Leistung mit 2:6 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen die Girls Academy Royal zeigte das junge Team eine starke Reaktion und sicherte sich einen 1:0-Erfolg. Das abschließende Gruppenspiel gegen eine japanische Auswahl der WE League endete erneut mit einer 2:6-Niederlage.
Trotz zweier Niederlagen stand für die U15 auf dieser USA-Reise nicht das reine Abschneiden im Vordergrund. Da die Münchnerinnen mit einer sehr jungen Mannschaft in einem U16-Wettbewerb antraten, lag der Fokus insbesondere darauf, sich auf hohem internationalen Niveau zu messen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Spielprinzipien auch unter diesen anspruchsvollen Bedingungen auf den Platz zu bringen.

Auch abseits des Rasens erlebte das Team viele besondere Momente: Die Spielerinnen nutzten ihre Freizeit für gemeinsame Aktivitäten am Strand mit den U15-Junioren des FC Bayern, die ebenfalls am Turnier teilnahmen, besuchten zusammen ein Shoppingcenter und kamen bei einem Barbecue-Abend mit anderen Teams ins Gespräch.
„Mentalität der Mannschaft war beeindruckend“
Ivon Karras zog im Nachgang des Turniers folgendes Fazit: „Die Bedingungen in Florida waren herausragend und das Teilnehmerfeld mit Teams aus der ganzen Welt extrem hochwertig. Im Vergleich zum Vorjahr waren wir deutlich torgefährlicher, haben fünf Treffer in drei Spielen erzielt und unter anderem eine amerikanische All-Star-Mannschaft mit 1:0 geschlagen. Besonders beeindruckend war dabei die Mentalität der Mannschaft: Obwohl wir zur Halbzeit häufig deutlich zurücklagen, konnten wir die zweiten Durchgänge fast immer für uns entscheiden. Die Spielerinnen sind immer wieder zurückgekommen, haben nie nachgelassen und kaum noch Gegentore zugelassen. Das ist ihnen sehr hoch anzurechnen.“
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