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1:1 gegen Hoffenheim

Später Ausgleich: FC Bayern Frauen mit Remis gegen die TSG Hoffenheim

  • Weiterhin ungeschlagen
  • vorletztes Heimspiel
  • Erikkson trifft spät

Im vorletzten Heimspiel der Saison erkämpften sich die FC Bayern Frauen am Mittwochnachmittag zgegen die TSG Hoffenheim ein 1:1 (0:1) Remis. Kurz vor der Pause erzielte Selina Cerci nach einem Konter die Führung für die Gäste (41.). Nach einer dominanten zweiten Halbzeit erzielte Magdalena Eriksson in der 89. den überfälligen Ausgleich.

Momoko Tanikawa im Dribbling.
© FC Bayern / Eva Dippold

Barcala: „Wir möchten immer gewinnen“

„Wir möchten immer gewinnen, aber diesmal war das Tor ein wenig zu spät. Natürlich kontrollieren wir die Belastung und rotieren die Spielerinnen, aber das ist keine Ausrede. Wir fokussieren uns weiter auf unsere Aufgaben, so gut wir sie selbst kontrollieren können.“

Magdalena Eriksson: „Wir waren dominant“

„Wir waren wirklich dominant und haben die gesamte zweite Hälfte auf das Tor gedrückt. Wir haben gespürt, dass es nahe war und es war schön, dass wir es am Ende geschafft haben. Natürlich ist es auch schwierig, dass wir uns alle zwei bis drei Tage auf ein neues Spiel vorbereiten müssen, aber so ist es nunmal. Hoffenheim hat sich sehr gut vorbereitet und hatte einen guten Spielplan, mit dem sie es uns sehr schwer gemacht haben.“

Franziska Kett: „Wir können stolz sein“

„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel sein wird. Wir hatten harte Wochen, trotzdem können wir stolz sein. Wir haben wieder gezeigt, was für eine Qualität in der Mannschaft steckt.
In den letzten Wochen haben wir viel Energie auf dem Platz gelassen, da ist ganz normal, dass Müdigkeit in uns steckt. Wir wollen jetzt aber nochmal die ganze Energie zusammennehmen. Es stehen noch wichtige Spiele vor uns, auf die wir uns jetzt konzentrieren.“

Später Pausenrückstand

In einer von Zweikämpfen im Mittelfeld betonten ersten Hälfte, gehörte der erste Abschluss Momoko Tanikawa. Der Abschluss der Japanerin streifte jedoch knapp über die Latte (14.). Sechs Minuten später pflückte TSG-Torhüterin Laura Dick einen platzierten Kopfball von Vanessa Gilles aus dem Winkel. Danach übernahmen die Münchnerinnen die Spielkontrolle. In der 34. Minute kam Katharina Naschenweng zur nächsten aussichtsreichen Möglichkeit, ihr Schuss von der linken Strafraumkante rauschte knapp rechts am Tor vorbei. Auch Franziska Ketts Volleyabnahme zwei Minuten später nach Kombination von Tanikawa und Barbara Dunst verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Mit dem ersten Torschuss gingen die Gäste anschließend in Führung: Ein langer Ball von der Mittellinie fand Cerci, die sich gegen Bayern-Keeperin Ena Mahmutovic durchsetzte und zum 0:1-Halbzeitstand aus Sicht der Gastgeberinnen traf.

Ariana Caruso mit Ball am Fuß und Blick nach vorne.
Immer nach vorne: Die zweite Halbzeit spielte sich nur in einer Hälfte ab. | © FC Bayern / Eva Dippold

Spannung bis zum Schluss

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Münchnerinnen das Spielgeschehen und verlagerten die Partie konsequent in die gegnerische Hälfte. Kett eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Distanzschuss (53.), Georgia Stanways Versuch wurde kurz darauf geblockt (57.). Auch Ariana Carusos Volley in der 60. Minute und Erikssons Kopfball drei Minuten später blieben ohne Erfolg. Die bis zu dem Zeitpunkt gefährlichste Gelegenheit der zweiten Hälfte gehörte der eingewechselten Klara Bühl: Ihr Abschluss in der 68. Minute strich knapp am rechten Pfosten vorbei. Die Erlösung brachte schließlich Magdalena Eriksson. Nach Flanke von Bühl konnte sich die Schwedin gegen Jamilla Rankin durchsetzen und zum 1:1-Endstand einköpfen (89.).

Klara Bühl im Zweikampf auf der linken Außenbahn.
Mit Klara Bühl kam nochmal neuer Schwung in die Offensive. | © FC Bayern / Eva Dippold

Gegen Frankfurt & Pokal-Endspiel gegen Wolfsbug

Im Saisonendspurt bleibt den FC Bayern Frauen keine lange Verschnaufpause: Bereits am Samstagnachmittag empfangen die Münchnerinnen Eintracht Frankfurt um 15:45 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison. Im Anschluss an die Partie wird den Münchnerinnen die Meisterschale überreicht. Am darauffolgenden Donnerstag bietet sich der Mannschaft von José Barcala im Finale des DFB-Pokals direkt die Chance auf den zweiten Titel der Saison. Im Kölner RheinEnergieStadion möchten sie ab 16 Uhr gegen den VfL Wolfsburg das zweite Double in Folge perfekt machen.

FC Bayern Frauen - TSG Hoffenheim 1:1 (0:1)

    FC Bayern Frauen
    Mahmutovic - Gilles (46. Viggósdóttir), Eriksson, Naschenweng (66. Simon), Kett - Tanikawa (57. Harder), Caruso, Stanway - Padilla-Bidas (66. Dallmann), Dunst (57. Bühl), Imade
    Ersatz
    Grohs - Ballisager, Alara, Amani
    TSG Hoffenheim
    Dick - Rankin, Janssens, Douma, Doorn - Diehm, Harsch (60. Grimm), Ampoorter (73. Gloning) - Steiner, van Dijk (73. Hahn), Cerci
    Ersatz
    Schmid - Byrnak, Luyet, Bitzer
    Schiedsrichter
    Sina Diekmann
    Zuschauer
    2.378
    Tore
    0:1 Cerci (41.), 1:1 Eriksson (89.)
    Gelbe Karten
    - / Cerci, Rankin
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