U15 II männlich

Licht und Schatten und eine Mauer

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Ein Angriff, der 3 Halbzeiten lang suboptimal funktioniert, eine Abwehr, die zusammenwächst und Torhüter, welche zu Kraken mutieren. Es gab wie immer viel zu entdecken, als die C-Bazis am vergangenen Wochenende an beiden Tagen gegen die Stadtrivalen von SüdBlumenau und Schwabing ins Feld zogen. Der Samstag präsentierte sich beim Heimspieltag der C-Jugend-Mannschaften in der Elektrastraße als passende Bühne, um im Vorspiel zur Landesligapartie die eigenen Fortschritte zu erproben. Bis auf den noch in Reha befindlichen Shooter Nils waren alle Mann an Bord. Auch der zuletzt abtrünnige Torwart Nikolai hatte sich nach einer 3- Wochen-Abstinenz wieder zwischen den Pfosten eingerichtet und hielt in beiden Partien (ebenso wie Flavius und Felix) den Ball sehr oft mit und ohne Glück in den Händen oder lenkte das Spielgerät um die Stangen. Davor glänzte schon oft eine Abwehr, die mittlerweile härter und konsequenter umsetzt, was erfolgversprechende Verteidigung genannt werden darf.

Obwohl nach wie vor immer wieder Unterlassungen und Denkfehler passieren, kämpft jetzt jeder für seinen Neben-/Vordermann und versteht langsam die Philosophie. Dies wird auch höchste Eisenbahn, denn ab der B-Jugend werden zunehmend auch andere Varianten die defensive Strategie bestimmen. 

Der Angriff wurde (den wieder neuen personellen Zusammenstellungen aber auch den - noch - mangelnden Ideen im alternativen Positionsaufbau geschuldet) meist wenig effektiv und deutlich umständlich und statisch vorgetragen.

Dass die Gegner besonders wegen der ihnen aus dem Hinspiel bekannten Qualitäten eines Torben (Geschwindigkeit) und eines Lennart (Reichweite und Größe) sowie eines Max (Durchsetzungskraft) gewarnt waren und im zügig geordneten Rückzugsverhalten ihr Heil suchten, erschwerte zusätzlich die Umsetzung eines Schnellangriffs. Die teilweise katastrophale Wurfauswahl, besonders im Sonntagsspiel, trieb den Trainer mal wieder an den Rand einer Ohnmacht, das dahingehende Training muß offensichtlich weiter forciert werden. 

Alles in Allem gab es die Punkte 4 und 6 in der Rückrunde, die nächsten Standortbestimmungen folgen in einem weiteren Heimspiel am Sonntag gegen die HSG B-One und beim haushohen Favoriten von München-OST am darauffolgenden Wochenende.

(Un)abhängig davon, wie sich der Kader aufgrund der Verteilung zwischen den zwei Teams der Bazis darstellen wird, kann in diesen Partien die Marschroute nur lauten:  Mia san Mia 

 

Danke an die Zuschauer, die Zeitnehmer und nicht zuletzt an die leitenden Schiedsrichter, deren offensichtliche Sachkenntnis & souveräne Gelassenheit positiv auf die jungen Menschen "abfärbt" und damit einen wichtigen Beitrag zur Charakterbildung liefert!

 

Bayern - Süd Blumenau 28:27  

Bayern - Schwabing       27:20

Nikolai, Flavius, Felix (alle TW), Maxim 13, Torben 12, Lennart 9, Max 5, Ronan 5, Oliver