
Ohne Punkte verabschiedet sich die weibliche B1 in die Winterpause. Dass es in der Regionalliga, der höchsten bayerischen Spielklasse schwer werden würde Punkte zu ergattern, war schon im vorhinein klar gewesen. Die Mannschaft mit 3 Jahren Landesliga Erfahrung, hatte vor der Saison mehrere tragende Spielerinnen verloren und sich hauptsächlich mit Spielerinnen aus den untersten Spielklassen verstärkt. Dennoch entschied man sich gemeinschaftlich die Quali für die höchsten Liga zu probieren, um das Erlebnis mitzunehmen und vorallem auch die Chance sich weiter zu entwickeln zu nutzen.
Auch wenn sich nun die bisherigen Ergebnisse nicht besonders schön lesen, kann man durchaus positiv auf die Hinrunde zurück schauen. Die Qualität von Gegnern und Schiedsrichtern in der Liga, aber auch die Stimmung in den Hallen und das Spielen mit Harz, machen jedes Spiel zu einem tollen Erlebnis, aus dem sich einiges mitnehmen lässt. Auch wenn man es an den Endergebnissen noch nicht sieht lässt sich auch durchaus eine ordentliche Entwicklung erkennen. Die Probleme die es zu Saisonbeginn noch mit dem Spielen mit Harz gab haben deutlich abgenommen, die Konteranfälligkeit in der temporeichen Liga wurde zumindest reduziert und inzwischen strahlt das Team auch im Positionsangriff gegen die hochklassigen Gegner eine gewisse Gefahr aus. Besonders zufrieden kann man aber vor allem mit der eigenen 3 2 1 Abwehr sein die bisher selbst den stärksten Teams der Liga oft Probleme bereitet hat. All das reicht bisher immerhin um über Phasen der Spiele hinweg mit den Gegnern auf Augenhöhe zu spielen. So konnte man beispielsweise das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Regensburg 20 min lang komplett ausgeglichen gestalten. Allein das hätte dem Team Anfang des Jahres wohl kaum jemand zugetraut. Auch am vergangenen Samstag, im letzten Spiel des Jahres, gegen den Jugendbundesligaqualifikanten aus Ebersberg, ließ sich die Entwicklung nochmal erkennen. Zwar verschliefen leider die Mädels die erste Hälfte und gaben dadurch das Spiel früh aus der Hand, zeigten aber in Hälfte 2 nochmal ein ganz anderes kämpferisches Gesicht und verloren diese mit nur 3 Toren.
Für die Rückrunde im neuen Jahr bleibt nun die Hoffnung diesen Schwung mitzunehmen und hoffentlich das ein oder andere Spiel über die ganze Distanz so eng gestalten zu können. Das ganz große Ziel bleibt dabei aber natürlich in dieser Saison noch mindestens einen Sieg zu holen. Zuzutrauen ist es den Mädels auf jeden Fall. Die nächste Chance dafür gibt es schon Anfang Januar gegen Pleichach.
