
Nach einer intensiven Vorbereitung mit einigen guten Testspielen wollten die Mädels die Turnierfahrt nutzen, um Spielpraxis zu sammeln und die neue Formation weiter einzuspielen. Die Stimmung im Team war wie immer hervorragend, doch noch bevor der erste Ball geworfen wurde, gab es den großen Dämpfer: Maida verletzte sich beim Aufwärmen und fiel für das gesamte Turnier aus. Für die Mannschaft hieß es sofort, enger zusammenzurücken und Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.
Spiel 1: FC Bayern – HSG Owen-Lenningen 10:10
Im ersten Spiel trafen die Mädels auf die HSG Owen-Lenningen. Die Abwehr stand kompakt, vorne fehlte es noch an der letzten Konsequenz. Nach wechselnden Führungen entwickelte sich ein spannendes Spiel, das am Ende mit einem 10:10 Unentschieden endete. Ein Punkt, mit dem man leben konnte, auch wenn der Sieg möglich gewesen wäre.

Spiel 2: FC Bayern – FC Burlafingen 10:7
Gegen Burlafingen gelang die Reaktion. Von Beginn an war das Tempo höher, die Chancenverwertung besser. Die Torhüterinnen konnten wichtige Paraden setzen und vorne trafen die Mädels variabler als noch im Auftaktspiel. Am Ende stand ein verdienter 10:7-Erfolg, der auch für die Stimmung im Team enorm wichtig war.
Spiel 3: FC Bayern – TG Biberach 7:12
Im dritten Spiel wartete mit der TG Biberach einer der Turnierfavoriten. Zwar starteten die Bayernmädels engagiert, mussten sich aber der gegnerischen Torhüterin oft geschlagen geben und lagen früh 0:5 zurück. Vor allem die Durchschlagskraft im Rückraum machte den Unterschied. Mit 7:12 fiel die Niederlage am Ende etwas zu hoch aus, weil die Mannschaft über weite Strecken ordentlich dagegenhielt, sich aber in entscheidenden Momenten nicht belohnte.

Spiel 4: FC Bayern – TV Weingarten 8:11
Zum Abschluss ging es gegen den TV Weingarten. Wieder war es ein Duell auf Augenhöhe. Die Bayernmädels hielten das Spiel bis in die Schlussphase offen, doch mehrere ausgelassene Chancen verhinderten den möglichen Sieg. So setzte sich Weingarten mit 8:11 durch. Trotz der Niederlage zeigte das Team noch einmal, dass Moral und Einsatzbereitschaft stimmten.
Fazit:
Mit einem Unentschieden, einem Sieg und zwei Niederlagen reisten die Mädels zwar nicht mit der optimalen Bilanz nach Hause, aber mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck. Besonders der Umgang mit dem frühen Ausfall von Maida zeigte den starken Zusammenhalt der Mannschaft. Spielerisch blitzte immer wieder das Potenzial durch, auch wenn gegen die Topteams am Ende noch die letzte Konsequenz fehlte.
Die Fahrt hat verdeutlicht, dass die U17 auf einem guten Weg ist – und dass der Teamspirit stimmt. Mit dieser Einstellung können die kommenden Herausforderungen in der Liga selbstbewusst angegangen werde