
Drei Wochen ist der Saisonauftakt in Kempten für die weibliche C-Jugend nun her. Nachdem man sich mit einer noch unerfahrenen Mannschaft überraschend direkt für die ÜBOL qualifiziert hatte, war es keine große Überraschung, dass man dort gegen einen Gegner auf Oberliga-Niveau zunächst Lehrgeld zahlen musste.
Umso intensiver gestaltete sich die Vorbereitung auf das erste Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Ottobeuren. Besonders an der Abwehrarbeit wurde nach 43 Gegentoren zum Auftakt intensiv gearbeitet. Das erklärte Ziel war diesmal nicht unbedingt ein Sieg, sondern eine Leistungssteigerung – und das Anpassen an das hohe Tempo und die körperliche Härte der Liga.
Von Beginn an zeigten die Mädels eine souveräne Vorstellung in der heimischen Halle. Die Abwehr stand deutlich stabiler und stellte den Gegner mit schneller Beinarbeit und gutem Stellungsspiel immer wieder vor große Herausforderungen. Im Angriff fehlte es dagegen trotz mutigem und temporeichem Spiel teilweise noch an Präzision. Der Pausenstand von 8:12 gegen einen so starken Gegner darf dennoch als Erfolg gewertet werden – mit etwas weniger vermeidbaren Ballverlusten wäre sogar noch mehr drin gewesen.
Auch in der zweiten Halbzeit hielt die Mannschaft über weite Strecken gut mit, musste sich am Ende jedoch, auch aufgrund kleiner Stellungsfehler in der Abwehr und einer noch ausbaufähigen Chancenverwertung etwas deutlicher mit 16:29 geschlagen geben. Trotz des Ergebnisses waren Trainer und Team mit der deutlichen Leistungssteigerung hochzufrieden und wollen genau daran in den kommenden Partien anknüpfen.
Dass die Saison in dieser starken Liga eine Herausforderung werden würde, war allen Beteiligten schon im Vorfeld klar. Doch der Auftritt gegen Ottobeuren zeigte eindrucksvoll, dass sich das Team keinesfalls verstecken muss und absolut berechtigt in dieser Liga spielt.
Die nächste Gelegenheit, das erneut zu beweisen, gibt es bereits am kommenden Sonntag in Forstenried.
